Liebe Gäste,
hier haben wir euch eine kleine Zusammenstellung aller Skilifte, Langlaufloipen und Winterwanterwege hinterlegt. Für mehr Informationen stehen unter dem jeweiligen Skigebiet die Links zur Homepage bereit.
Wir wünschen viel Spaß.
Skigebiet Silberberg (10 min Fußweg)
http://www.silberbergbahn.de/winter-urlaub/ski-gebiet.php
Bergbahn / Skiarena / Winterrodelbahn
Saisonstart 25.12.2011 - Ende März 9.00 - 16.00 Uhr.
1 Sessellift / 1 Zauberteppich
präparierte Pisten: 2 km leicht und 2 km mittel
Erwachsene: 14,00 € (1 Tag), 30,00 € (3 Tage) 50,00 € (5 Tage)
Kinder: 11,00 € (1 Tag), 25,00 € (3 Tage) 40,00 € (5 Tage)
kostenloser Parkplatz
Skigebiet Arber (15 min mit dem Auto oder Skibus)
http://www.arber.de/winter/wintersport.html
Bergbahn / Skiarena
Saisonstart 18.12.2011
Öffnungszeiten: 8:30 - 16.00 Uhr
3 Schlepplifte / 2 Sessellifte / 1 Gondel / 4 Zauberteppich
Pisten: 4 km leicht, 4 km mittel, 2 km schwer, 5 km Routen
Erwachsene: 27,00 € (1 Tag), 108,00 € (5 Tage), 136,00 € (7 Tage)
Senioren : 21,00 € (1 Tag), 69,00 € (5 Tage), 91,00 € (7 Tage)
Jugendliche: 21,00 € (1 Tag), 69,00 € (5 Tage), 91,00 € (7 Tage)
Kinder: 21,00 € (1 Tag), 69,00 € (5 Tage), 91,00 € (7 Tage)
Flutlichtbetrieb:
Mittwoch und Freitag
von 18:00 Uhr - 21:00 Uhr
kostenpflichtige Parkplätze
Skigebiet Eck (15 min mit dem Auto)
http://www.skieck.de/
Skiarena
Öffnungszeiten: 9.00 - 16.00 Uhr
2 Schlepplifte
Pisten: 3 km leicht, 1,1 km mittel, 1,1 km schwer
Erwachsene: 18,00 € (1 Tag), 32,00 € (2 Tage), 46,00 € (3 Tage), 59,00 € (4 Tage), 71,00 € (5 Tage), 92,00 € (7 Tage)
Kinder : 13,00 € (1 Tag), 24,00 € (2 Tage), 34,00 € (3 Tage), 43,00 € (4 Tage), 51,00 € (5 Tage), 64,00 € (7 Tage)
Nachtskifahren Dienstag, Donnerstag und Freitag von 19 bis 22 Uhr
kostenloser Parkplatz
Riedelberg (10 min mit dem Auto)
http://www.skilift-riedlberg.de/
Skiarena / Rodelbahn
Öffnungszeiten: 9.00 - 16.30 Uhr
1 Schlepplifte
Pisten: 2 Talabfahrten
Erwachsene: ab 10 Euro (je nach Tageszeit)
Kinder : ab 8,00 Euro (je nach Tageszeit)
Flutlicht - Skifahren
Di. Do. Fr. und Sa. von 19:00 - 22:00Uhr
Langlauf in Bodenmais, am Bretterschachten, Scheiben
(Skibus, Auto, zu Fuß ab 10 min)
ca. 350 km gespurte Loipen für Klassik und Skating.
Winterwandern in Bodenmais
www.bayerischer-wald-winterurlaub.de
Rundweg Bergwinkl - Waid - Mais - Mooshof
Länge: ca.6 km
Gehzeit: ca. 2 Std.
Markierung: 5
Rundweg Böhmhof - Kreuzseign - Harlachberg
Länge: ca. 9 km
Gehzeit: ca. 3 Std.
Markierung: 6
Rundweg Oberlohwies - Riedlberg - Mais
Länge: ca. 11 km
Gehzeit: ca. 3 Std.
Markierung: 9
Rundweg Scharebenstraße - Klause
Länge: ca.11 km
Gehzeit: ca. 3/4 Std.
Markierung: 7
Rundweg Scherau - Arberhochstraße - Oberlohwies
Länge: ca. 13 km
Gehzeit: ca. 4 Std.
Markierung: 2
Rundweg Scherau - Arberhochstraße - Schönebene - Scherau
Länge: ca. 9,5 km
Gehzeit: ca. 3,5 Std.
Markierung: 1
Rundweg Silberberg - Böhmhof - Riederin
Länge: ca. 7 km
Gehzeit: ca. 2,5 Std.
Markierung: 4
Rundweg über Schönebene - Sachsenhäng - Walzenstraße - Böhmhof - Riederin
Länge: ca. 12 km
Dauer: ca. 3,5 Std.
Markierung: 3
Stichweg Bergwinkl - Waid - Frath
Länge: ca. 7 km
Gehzeit: ca. 2 1/4 Std.
Markierung: 11
Stichweg Böhmhof - Kohlplatz - Brandten
Länge: ca. 6 km
Gehzeit: ca. 2 Std.
Markierung: 13
Stichweg Kothinghammer - Maisried - Böbrach
Länge: ca. 6 km
Gehzeit: ca. 2 Std.
Markierung: 12
Stichweg Rißlochweg - Sprungschanze
Länge: ca. 2 km
Dauer: ca. 3/4
Markierung: 7
Stichweg Schönebene - Kiesstraße - Rabenstein
Länge: ca. 7 km
Dauer: ca.2 1/4 Std.
Markierung: 10
Schneeschuhwandern in Bodenmais
Bodenmais Richtung Bretterschachten
Länge: ca. 8 km
Gehzeit: 1:45 Std.
Schwierigkeitsgrad: mittel
Große Mittagsplatzl Tour
Länge: ca. 12 km
Gehzeit: ca. 4 Std.
Schwierigkeitsgrad: mittel
Bretterschachten Anfänger
Länge: ca. 3,5 km
Gehzeit: 45 Min.
Schwierigkeitsgrad: leicht
Arbersee - Großer Arber
Länge: ca. 3 km
Gehzeit: 1,5 Std.
Schwierigkeitsgrad: schwer
Alle Angaben sind ohne Gewähr.
Autor: Silvia Weigert
Quelle: jeweilige Homepage der Betreiber
Bildquelle: Archiv Bayerwald Agentur
Herzlich willkommen in der Ruhe der Natur unmittelbar unterm Silberberg. Verbringen Sie erholsame Tage in unserem beliebten Landhaus im Bayerischen Wald in unmittelbarer Nähe zum Großen Arber. Unsere Gäste erhalten täglich kostenfreien Eintritt in das Silberberg-Spa mit Frei-/Hallenbad, Saunalandschaft und modernem FitnessStudio. In diesem Blog erhalten Sie regelmäßig Informationen zum Haus, zur Umgebung, Ausflugsmöglichkeiten und mehr.
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Samstag, 17. Dezember 2011
| Der Tannenbaum (von Hans Christian Andersen) Draußen im Wald stand ein so niedlicher Tannenbaum. Er hatte einen guten Platz, Sonne konnte er bekommen, von Luft gab es genug, und ringsherum wuchsen viele größere Kameraden, sowohl Tannen wie Fichten. Aber der kleine Tannenbaum war so erpicht auf das Wachsen, er dachte nicht an die warme Sonne und die frische Luft, er kümmerte sich nicht um die Bauernkinder, die herumgingen und plauderten, wenn sie draußen waren, um Erdbeeren oder Himbeeren zu sammeln; oft kamen sie mit einem ganzen Topf voll, oder sie hatten Erdbeeren auf Grashalme aufgezogen, dann setzten sie sich zu dem kleinen Baum und sagten: "Nein, wie ist er niedlich klein!" Das wollte der Baum gar nicht hören. Im Jahr danach war er ein langes Ende höher und im Jahr danach wieder um ein noch viel längeres; denn bei einem Tannenbaum kann man immer nach der Zahl der Glieder, die er hat, sehen, wie viele Jahre er gewachsen ist."Oh, wäre ich doch solch ein großer Baum wie die andern!" seufzte der kleine Baum, "dann könnte ich meine Zweige so weit im Umkreis ausbreiten und mit dem Wipfel in die weite Welt hinaussehen! Die Vögel würden dann Nester zwischen meinen Zweigen bauen, und wenn der Wind wehte, könnte ich so vornehm nicken wie die andern dort!" Er hatte gar kein Vergnügen am Sonnenschein, an den Vögeln oder an den roten Wolken, die morgens und abends darüber hinsegelten. Im Herbst kamen immer Holzhauer und fällten einige der größten Bäume; das geschah jedes Jahr, und der junge Tannenbaum, der nun ganz gut gewachsen war, zitterte dabei, denn die großen prächtigen Bäume fielen mit einem Knacken und Krachen zur Erde; die Äste wurden abgehauen, sie sahen ganz nackt, lang und schmal aus; sie waren beinahe nicht zu kennen, aber dann wurden sie auf Wagen gelegt, und Pferde zogen sie fort aus dem Wald. Wo sollten sie hin? Was stand ihnen bevor? Im Frühling, als die Schwalbe und der Storch kamen, fragte der Baum sie: "Wißt Ihr nicht, wo sie hingeführt wurden? Seid Ihr ihnen begegnet?" Die Schwalben wußten nichts, aber der Storch sah nachdenklich aus, nickte mit dem Kopfe und sagte: "Ja, ich glaube wohl! Ich begegnete manchem neuen Schiff, als ich von Ägypten herflog; auf den Schiffen waren prächtige Mastbäume; ich darf sagen, daß sie es waren, sie rochen nach Tanne; ich kann vielmals grüßen, sie ragen auf, sie ragen!" "Oh, wäre ich doch auch groß genug, um über das Meer hinzufliegen. Wie ist es eigentlich, dieses Meer, und wem gleicht es?" "Ja, das ist zu weitläufig zu erklären!" sagte der Storch, und dann ging er. "Freue dich an deiner Jugend!" sagten die Sonnenstrahlen, "freue dich an deinem frischen Wachstum, an dem jungen Leben, das in dir ist!" Und der Wind küßte den Baum, und der Tau weinte Tränen auf ihn, aber das verstand der Tannenbaum nicht. Wenn die Weihnachtszeit kam, dann wurden ganz junge Bäume gefällt, Bäume, die nicht einmal so groß oder in einem Alter mit diesem Tannenbaum waren, der weder Rast noch Ruhe fand, sondern immer fort wollte; diese jungen Bäume, und es waren gerade die allerschönsten, behielten immer ihre Zweige, sie wurden auf die Wagen gelegt, und Pferde zogen sie fort aus dem Wald. "Wohin sollen sie?" fragte der Tannenbaum. "Sie sind nicht größer als ich, da war sogar einer, der viel kleiner war; weshalb behielten sie alle ihre Zweige? Wo fuhren sie hin?" "Das wissen wir! Das wissen wir!" zwitscherten die Sperlinge. "Wir haben unten in der Stadt in die Fenster geguckt ! Wir wissen, wo sie hinfahren! Oh, sie kommen zu dem größten Glanz und der größten Herrlichkeit, die man denken kann! Wir haben bei den Fenstern hineingeguckt und gesehen, daß sie mitten in die warme Stube gepflanzt und mit den schönsten Dingen geputzt wurden, mit vergoldeten Äpfeln, Honigkuchen, Spielzeug und vielen hundert Lichtern!" "Und dann - ?" fragte der Tannenbaum und zitterte an allen Zweigen. "Und dann? Was geschah dann?" "Ja, mehr haben wir nicht gesehen! Das war unvergleichlich!" "Wenn ich nun dazu geworden bin, um diesen strahlenden Weg zu gehen!"jubelte der Baum. "Das ist noch besser, als über das Meer zu fahren! Wie ich mich sehne! Wäre es doch Weihnachten! Nun bin ich hoch und breit wie die andern, die im letzten Jahr fortgefahren wurden! - Oh, wäre ich schon auf dem Wagen! Wäre ich doch in der warmen Stube mit all der Pracht und Herrlichkeit! Und dann -? Ja, dann kommt etwas noch Besseres, noch Schöneres, weshalb sollten sie mich sonst so schmücken! Da muß etwas noch Größeres, noch Herrlicheres kommen -! Aber was ? Oh, ich leide! Ich sehne mich! Ich weiß selbst nicht, was mit mir ist!" "Freue dich mit mir!" sagten die Luft und das Sonnenlicht; "freue dich an deiner frischen Jugend draußen im Freien!" Aber er freute sich gar nicht; er wuchs und wuchs, Winter und Sommer stand er grün, dunkelgrün stand er; die Leute, die ihn sahen, sagten: "Das ist ein schöner Baum!" Und zur Weihnachtszeit wurde er als erster von allen gefällt. Die Axt traf tief hinein durch das Mark, der Baum fiel mit einem Seufzer hin zur Erde, er fühlte einen Schmerz, eine Ohnmacht, er konnte gar nicht an irgendein Glück denken; er war betrübt, sich von der Heimat zu trennen, von dem Fleck, wo er aufgewachsen war. Er wußte ja, daß er nie mehr die lieben alten Kameraden sehen würde, die kleinen Büsche und Blumen ringsum, ja, vielleicht nicht einmal die Vögel. Die Abreise war gar nicht behaglich. Der Baum kam erst zu sich, als er im Hof, mit den andern Bäumen abgepackt, einen Mann sagen hörte: "Der ist prächtig! Wir brauchen keinen anderen!" Nun kamen zwei Diener in vollem Staat und trugen den Tannenbaum in einen großen schönen Saal hinein. Ringsum an den Wänden hingen Porträts und auf dem großen Kachelofen standen große chinesische Vasen mit Löwen auf den Deckeln; da waren Schaukelstühle, Seidensofas, große Tische voll von Bilderbüchern und mit Spielzeug für hundert mal hundert Reichstaler - wenigstens sagten die Kinder das. Und der Tannenbaum wurde in ein großes Faß voll Sand gestellt, aber niemand konnte sehen, daß es ein Faß war, denn es wurde rundherum mit grünem Zeug behängt und es stand auf einem großen bunten Teppich. Oh, wie der Baum bebte! Was würde noch geschehen? Sowohl Diener wie Fräuleins gingen und schmückten ihn. Auf die Zweige hängten sie kleine Netze, ausgeschnitten aus buntem Papier, jedes Netz war mit Zuckerzeug gefüllt; vergoldete Äpfel und Walnüsse hingen, als wären sie festgewachsen, und über hundert rote, blaue und weiße Lichtchen wurden an den Zweigen festgesteckt. Puppen, die leibhaftig wie Menschen aussahen - der Baum hatte so etwas nie zuvor gesehen -, schwebten in dem Grünen, und ganz zuoberst in den Wipfel wurde ein großer Stern aus Flittergold gesetzt; das war prächtig, unvergleichlich prächtig. "Heute abend," sagten sie alle, "heute abend soll er strahlen!" "Oh!" dachte der Baum, "wäre es doch Abend! wären nur die Lichter bald angezündet! Oh, was wohl dann geschieht? Ob dann die Bäume aus dem Walde kommen und mich ansehen? Ob die Sperlinge gegen die Scheiben fliegen? Ob ich hier festwachse und Winter und Sommer geschmückt stehe?" Ja, der wußte gut Bescheid; aber er hatte nun ordentlich Rindenweh vor Sehnsucht, und Rindenweh ist ebenso schlimm für einen Baum, wie Kopfweh für uns andere! Nun wurden die Lichte angezündet. Welcher Glanz, welche Pracht! Der Baum zitterte an allen Zweigen dabei, so daß eines der Lichte das Grüne ansteckte; er schwitzte ordentlich. "Gott bewahre uns!" schrien die Fräuleins und löschten das Feuer schnell. Nun durfte der Baum nicht einmal beben. Oh, das war ein Grauen! Er war so bange davor, etwas von all seinem Staat zu verlieren; er war ganz verwirrt von all dem Glanz -und nun gingen beide Flügeltüren auf und eine Menge Kinder stürzte herein, als wollten sie den ganzen Baum umreißen; die älteren Leute kamen besinnlich hinterher. Die Kleinen standen ganz still, aber nur einen Augenblick, dann jubelten sie wieder, so daß es hallte; sie tanzten rund um den Baum, und ein Geschenk nach dem andern wurde abgepflückt. "Was tun sie nur?" dachte der Baum. "Was soll da geschehen?" Und die Lichte brannten bis auf die Zweige herab, und nachdem sie herabgebrannt waren, löschte man sie aus, und dann erhielten die Kinder Erlaubnis, den Baum zu plündern. Oh, sie stürzten auf ihn ein, so daß es in allen Ästen knackte; wäre er nicht mit der Spitze und dem Goldstern an der Decke festgebunden gewesen, so wäre er umgestürzt. Die Kinder tanzten herum mit ihrem prächtigen Spielzeug, keiner sah den Baum an, außer dem alten Kindermädchen, das hinging und zwischen die Zweige guckte, aber das war nur, um zu sehen, ob nicht noch eine Feige oder ein Apfel vergessen war. "Eine Geschichte! Eine Geschichte!" riefen die Kinder und zogen einen kleinen dicken Mann zum Baum hin, und er setzte sich grade darunter. "Denn dann sind wir im Grünen!" sagte er, "und dem Baum kann es noch besonders gut tun mit zuzuhören; aber ich erzähle nur eine Geschichte. Wollt Ihr von Ivede-Avede hören oder von Klumpe-Dumpe, der die Treppen herabfiel und doch auf den Hochsitz kam und die Prinzessin kriegte?" "Ivede-Avede!" schrien einige, und "Klumpe-Dumpe!" schrien andere. Es war ein Rufen und Schreien, nur der Tannenbaum schwieg ganz stille und dachte: "Soll ich gar nicht dabei sein, gar nichts tun?" Er war ja dabei gewesen, hatte getan, was er tun sollte. Und der Mann erzählte von "Klumpe-Dumpe", der die Treppen herabfiel und doch in den Hochsitz kam und die Prinzessin erhielt. Und die Kinder klatschten in die Hände und riefen: "Erzähle! Erzähle!" Sie wollten auch "Ivede-Avede" haben, aber sie bekamen nur "Klumpe-Dumpe" zu hören. Der Tannenbaum stand ganz still und gedankenvoll, niemals hatten die Vögel draußen im Wald so etwas erzählt. "Klumpe-Dumpe fiel die Treppen hinab und bekam doch die Prinzessin! Ja, ja! So geht es zu in der Welt!" dachte der Tannenbaum und glaubte, daß es wahr sei, weil es ein so netter Mann war, der erzählte. "Ja! ja! Wer kann wissen! Vielleicht falle ich auch die Treppen hinab und bekomme eine Prinzessin!" Und er freute sich auf den nächsten Tag, daß er wieder mit Eichten und Spielzeug, Gold und Früchten geschmückt werden solle. "Morgen werde ich nicht zittern!" dachte er. "Ich will mich recht all meiner Herrlichkeit erfreuen. Morgen werde ich wieder die Geschichte von 'Klumpe-Dumpe' und vielleicht die von 'Ivede-Avede' hören." Und der Baum stand still und gedankenvoll die ganze Nacht. Am Morgen kamen Burschen und Mädchen herein. "Nun beginnt der Staat wieder!" dachte der Baum, aber sie schleppten ihn aus der Stube, die Treppen hinauf auf den Speicher und dort, in einer dunklen Ecke, wohin kein Tag schien, stellten sie ihn hin. "Was soll das bedeuten?" dachte der Baum. "Was habe ich wohl hier zu tun? Was werde ich wohl zu hören bekommen?" Und er lehnte sich gegen die Mauer und stand und dachte und dachte. - - Und gut Zeit hatte er, denn Tage und Nächte vergingen; keiner kam herauf, und als endlich jemand kam, war es, um einige große Kasten in die Ecke hinzustellen; der Baum stand ganz verborgen, man hätte glauben können, daß er rein vergessen war. "Nun ist es Winter draußen!" dachte der Baum. "Die Erde ist hart und mit Schnee bedeckt. Die Menschen können mich nicht einpflanzen; deshalb soll ich wohl hier im Schutz stehen bis zum Frühling! Wie ist das wohlbedacht! Wie sind die Menschen doch gut! - Wäre es hier nur nicht so dunkel und so schrecklich einsam! - Nicht einmal ein kleiner Hase! - Das war doch so hübsch draußen im Wald, wenn der Schnee lag und der Hase vorbeisprang; ja selbst, als er über mich hinwegsprang, aber das mochte ich damals nicht. Hier oben ist es doch schrecklich einsam." "Pi! Pi!" sagte eine kleine Maus in diesem Augenblick und schlüpfte hervor; und dann kam noch eine kleine. Sie schnüffelten am Tannenbaum und glitten zwischen den Zweigen auf ihm herum. "Es ist eine grausame Kälte!" sagte die kleine Maus. "Sonst ist es hier herrlich zu sein! Nicht wahr, du alter Tannenbaum?" "Ich bin gar nicht alt!" sagte der Tannenbaum, "es gibt viele, die viel älter sind als ich!" "Wo kommst du her?" fragten die Mäuse, "und was weißt du?" Sie waren so schrecklich neugierig. "Erzähl' uns doch von dem schönsten Ort der Welt! Bist du dort gewesen? Warst du in der Speisekammer, wo Käse auf den Brettern liegen und Schinken unter der Decke hängen, wo man auf Talglichten tanzt und mager hineinkommt und fett herausgeht?" "Das kenne ich nicht!" sagte der Baum, "aber den Wald kenne ich, wo die Sonne scheint und wo die Vögel singen!" Und dann erzählte er alles von seiner Jugend, und die kleinen Mäuse hatten nie zuvor so etwas gehört, und sie hörten zu und sagten: "Nein, wie viel hast du gesehen! Wie glücklich warst du!" "Ich!" sagte der Tannenbaum und dachte über das, was er selbst erzählte: "Ja, es waren im Grunde ganz angenehme Zeiten!" - aber dann erzählte er vom Weihnachtsabend, als er mit Kuchen und Lichten geschmückt worden war. "Oh!" sagten die kleinen Mäuse, "wie bist du glücklich gewesen, du alter Tannenbaum!" "Ich bin gar nicht alt!" sagte der Baum, "es war ja in diesem Winter, daß ich aus dem Wald gekommen bin! Ich bin in meinem allerbesten Alter, ich bin nur im Wachstum voraus!" "Wie du schön erzählst!" sagten die kleinen Mäuse, und nächste Nacht kamen sie mit vier anderen kleinen Mäusen, die den Baum erzählen hören sollten, und je mehr er erzählte, desto deutlicher erinnerte er sich selbst und dachte: "Es waren doch ganz vergnügte Zeiten! Aber sie können noch kommen! Sie können kommen! Klumpe-Dumpe fiel die Treppen hinab und bekam doch die Prinzessin, vielleicht kann ich auch eine Prinzessin bekommen!" Und dann dachte der Tannenbaum an solch einen niedlichen Birkenbaum, der draußen im Walde wuchs, der war für den Tannenbaum eine wirkliche schöne Prinzessin. "Wer ist Klumpe-Dumpe?" fragten die kleinen Mäuse. Und da erzählte der Tannenbaum das ganze Märchen, er konnte sich jedes einzelnen Wortes erinnern; und die kleinen Mäuse waren bereit, auf die Spitze des Baumes zu springen vor lauter Vergnügen! Nächste Nacht kamen viel mehr Mäuse, und am Sonntag kamen auch zwei Ratten; aber sie sagten, daß die Geschichte nicht amüsant sei, und das betrübte die kleinen Mäuse, denn nun gefiel sie ihnen auch weniger. "Können Sie nur die eine Geschichte?" fragten die Ratten. "Nur die eine!" antwortete der Baum, "die hörte ich an meinem glücklichsten Abend, aber damals dachte ich gar nicht, wie glücklich ich war!" "Das ist eine über die Maßen jämmerliche Geschichte! Kennen Sie keine mit Speck und Talglichten? Keine Speisekammergeschichten?" "Nein!" sagte der Baum. "Ja, nun wollen wir Ihnen danken!" sagten die Ratten und gingen hinweg zu den Ihren. Die kleinen Mäuse blieben zuletzt auch fort, und dann seufzte der Baum: "Das war doch ganz hübsch, als sie um mich herumsaßen, die zappligen Mäuschen, und hörten, was ich erzählte! Nun ist das auch vorbei! - Aber ich werde daran denken, mich zu freuen, wenn ich nun wieder hervorgeholt werde!" Aber wann geschah das? - Ja doch! es war an einem Morgen, da kamen Leute und räumten auf dem Speicher auf. Die Kasten wurden weggehoben, der Baum hervorgezogen; sie warfen ihn freilich etwas hart auf den Boden, aber gleich schleppte ein Bursche ihn zur Treppe hin, wo der Tag schien. "Nun beginnt wieder das Leben!" dachte der Baum; er fühlte die frische Luft, die ersten Sonnenstrahlen, - und nun war er draußen im Hof. Alles ging so schnell, der Baum vergaß ganz, sich selbst anzusehen, so viel war ringsum zu sehen. Der Hof stieß an einen Garten, und alles blühte darin; Rosen hingen da so frisch und duftend über das kleine Gitterwerk hinaus, und die Schwalben flogen umher und sagten: "Quirre-wirre-witt, mein Mann ist da!" Aber es war nicht der Tannenbaum, den sie meinten. "Nun werde ich leben!" jubelte er und breitete seine Zweige weit aus; ach, sie waren alle vertrocknet und gelb; er war in der Ecke zwischen Unkraut und Nesseln, da lag er, der Goldpapierstern saß noch oben an der Spitze und schimmerte im hellsten Sonnenschein. Im Hof spielten ein paar der lustigen Kinder, die zur Weihnachtszeit um den Baum getanzt hatten und über ihn so froh gewesen waren. Eines der Kleinsten eilte hin und riß den Goldstern ab. "Seht, was da noch auf dem häßlichen alten Weihnachtsbaum sitzt!" sagte es und trampelte auf den Zweigen, so daß sie unter seinen Stiefeln knackten. Und der Baum sah auf all die Blumenpracht und Frische im Garten, er sah sich selbst an, und er wünschte, daß er in seiner dunklen Ecke auf dem Speicher geblieben wäre; er dachte an seine frische Jugend im Wald, an den lustigen Weihnachtsabend und an die kleinen Mäuse, die so froh die Geschichte von Klumpe-Dumpe gehört hatten. "Vorbei! Vorbei!" sagte der arme Baum. "Hätte ich mich doch gefreut, da ich es konnte! Vorbei! Vorbei!" Und der Hausknecht kam und hackte den Baum in kleine Stücke, ein ganzer Bund lag da; prächtig flammte das auf unter dem großen Braukessel; und es seufzte so tief; jeder Seufzer war wie ein kleiner Schuß; deshalb liefen die Kinder, die spielten, herein und setzten sich vor das Feuer, sahen es an und riefen: "Piff! Paff!" aber bei jedem Knall, der ein tiefer Seufzer war, dachte der Baum an einen Sommertag im Wald, an eine Winternacht draußen, wenn die Sterne leuchteten; er dachte an den Weihnachtsabend und Klumpe-Dumpe, das einzige Märchen, das er gehört hatte und zu erzählen wußte - und dann war der Baum ausgebrannt. Die Jungen spielten im Hof, und der Kleinste hatte den Goldstern auf der Brust, den der Baum an seinem glücklichsten Abend getragen hatte. Nun war der vorbei, und der Baum war vorbei und die Geschichte auch! Vorbei, vorbei, und so geht es mit allen Geschichten! Quelle: Märchen von Hans Christian Andersen, Berlin 1910 Blog-Auto: www.silvia-weigert.de, www.landhaus-weigert.de |
Freitag, 16. Dezember 2011
Veranstaltungshöhepunkte Weihnachten und Silvester
Liebe Gäste,
hier die Veranstaltungshöhepunkte der kommenden Wochen – Weihnachten / Silvester - :
Heute: „Leut hört´s zua“ – Musikalischer Nachmittag im Dachgeschoss des Alten Rathaus. Ab 16.00 Uhr. Heute mit den Silberberg Sängern. .
+++
Am kommenden Samstag: Bodenmaiser Kleinkunstbrettl – Gefühlvoller Pop-Jazz mit samtiger Stimme von „Schuman“
Der Startschuss für die neue Saison fällt am Samstag, 17.12. um 20.00 Uhr im Hotel Dolce Vita.
Ein Sänger, der es versteht mit einer gefühlvollen Stimme seinen Songs eine ganz persönliche Note zu verleihen. Mit dem Münchner Robert Frank kommt noch ein Vollblut Pianisten dazu. Karten sind bei der Touristinformation im neuen Rathaus, sowie im Kulturzentrum Altes Rathaus erhältlich. Vorverkauf 7,00 € / Abendkasse 8,00 €
+++
Diesen Sonntag „d´Weihnacht im Woid“ – Altbayerisches Advent- und Weihnachtssingen in der Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Am 4. Adventssonntag, 18.12.11 um 17.00 Uhr (Einlass ab 16.00 Uhr). Es singen und spielen: „Lamer-Winkel Viergesang“, „Schwarzachtaler Saitenmusi“, „Stoiber Deandln“, „Falkensteiner Geigenmusi“, „Zwiesler-Winkl-Dreigesang“, „Bodenmaiser Hofmarkmusikanten“. Durch den Abend führt Wolfgang Ronsberger.
+++
Traditionelles Christkindlanschießen an Heilig Abend, 24.Dezember um 15.00 Uhr im Brunnenhof beim Rathaus. Mit den Böllerschützen und den Bodenmaiser Turmbläsern
+++
Winter-Opening-Party mit dem Superstar der Neuen Deutschen Welle: HUBERT KAH.
am Montag, 26.Dezember ab 18.00 Uhr auf dem Partyareal bei JOSKA II. Außerdem mit dabei die Skilehrer der Skischule Koller und DJ Blue Eyes. Eintritt frei! Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
+++
Bodenmaiser Bauerntheater: mit dem Stück „Wirbel am Draxelhof“ jeweils um 20.00 Uhr im Pfarrzentrum Nächster Termin: Freitag, 30. Dezember 2011
+++
Silvesterparty in Bodenmais 2011
ab 21.30 Uhr Sternmarsch aus allen Ortsteilen zum Partyareal am Marktplatz; ab 21.30 Uhr – Große Silvesterparty mit dem Bodenmaiser Volksmusikstar Johannes Weinberger, Star-„DJ Ree Doo“, Stimmwunder Steffi Koller, Feuerspucker Sepp Schabernack und Partystimmung bis in die Morgenstunden. Eintritt frei! Für das leibliche Wohl ist gesorgt!
+++
„Winter Winterzauberland-Tour“ mit Superstar Chris Roberts in Bodenmais
Ein Abend im Zeichen von Revue und Show am 04. Januar in Bodenmais um 20.00 Uhr im Pfarrzentrum Bodenmais
Erleben Sie die Erfolgshow, die auf Ihrer Deutschland Tournee auch in Bodenmais gastiert.
Durch den Abend führt Bert Beel. Außerdem mit dabei: Trompetenlegende Walter Scholz, Birgit Langer, Duo Treibsand und Regina Thoss.
UND Die Schlagerkultlegende Chris Roberts, bekannt durch Superhits wie „Du kannst nicht immer 17 sein“ oder „Ich bin verliebt in die Liebe“ kennt Chris Roberts wohl jedes Kind.
Einlass ist um 19.00 Uhr, Beginn um 20.00 Uhr.
Eintrittspreise: Vorverkauf – 25,00 € / Abendkasse – 28,00 €
Karten im VVK erhältlich in der Touristinformation (ab 01. Dezember).
Das Landhaus Pension Weigert wünscht eine schöne Woche!
hier die Veranstaltungshöhepunkte der kommenden Wochen – Weihnachten / Silvester - :
Heute: „Leut hört´s zua“ – Musikalischer Nachmittag im Dachgeschoss des Alten Rathaus. Ab 16.00 Uhr. Heute mit den Silberberg Sängern. .
+++
Am kommenden Samstag: Bodenmaiser Kleinkunstbrettl – Gefühlvoller Pop-Jazz mit samtiger Stimme von „Schuman“
Der Startschuss für die neue Saison fällt am Samstag, 17.12. um 20.00 Uhr im Hotel Dolce Vita.
Ein Sänger, der es versteht mit einer gefühlvollen Stimme seinen Songs eine ganz persönliche Note zu verleihen. Mit dem Münchner Robert Frank kommt noch ein Vollblut Pianisten dazu. Karten sind bei der Touristinformation im neuen Rathaus, sowie im Kulturzentrum Altes Rathaus erhältlich. Vorverkauf 7,00 € / Abendkasse 8,00 €
+++
Diesen Sonntag „d´Weihnacht im Woid“ – Altbayerisches Advent- und Weihnachtssingen in der Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Am 4. Adventssonntag, 18.12.11 um 17.00 Uhr (Einlass ab 16.00 Uhr). Es singen und spielen: „Lamer-Winkel Viergesang“, „Schwarzachtaler Saitenmusi“, „Stoiber Deandln“, „Falkensteiner Geigenmusi“, „Zwiesler-Winkl-Dreigesang“, „Bodenmaiser Hofmarkmusikanten“. Durch den Abend führt Wolfgang Ronsberger.
+++
Traditionelles Christkindlanschießen an Heilig Abend, 24.Dezember um 15.00 Uhr im Brunnenhof beim Rathaus. Mit den Böllerschützen und den Bodenmaiser Turmbläsern
+++
Winter-Opening-Party mit dem Superstar der Neuen Deutschen Welle: HUBERT KAH.
am Montag, 26.Dezember ab 18.00 Uhr auf dem Partyareal bei JOSKA II. Außerdem mit dabei die Skilehrer der Skischule Koller und DJ Blue Eyes. Eintritt frei! Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
+++
Bodenmaiser Bauerntheater: mit dem Stück „Wirbel am Draxelhof“ jeweils um 20.00 Uhr im Pfarrzentrum Nächster Termin: Freitag, 30. Dezember 2011
+++
Silvesterparty in Bodenmais 2011
ab 21.30 Uhr Sternmarsch aus allen Ortsteilen zum Partyareal am Marktplatz; ab 21.30 Uhr – Große Silvesterparty mit dem Bodenmaiser Volksmusikstar Johannes Weinberger, Star-„DJ Ree Doo“, Stimmwunder Steffi Koller, Feuerspucker Sepp Schabernack und Partystimmung bis in die Morgenstunden. Eintritt frei! Für das leibliche Wohl ist gesorgt!
+++
„Winter Winterzauberland-Tour“ mit Superstar Chris Roberts in Bodenmais
Ein Abend im Zeichen von Revue und Show am 04. Januar in Bodenmais um 20.00 Uhr im Pfarrzentrum Bodenmais
Erleben Sie die Erfolgshow, die auf Ihrer Deutschland Tournee auch in Bodenmais gastiert.
Durch den Abend führt Bert Beel. Außerdem mit dabei: Trompetenlegende Walter Scholz, Birgit Langer, Duo Treibsand und Regina Thoss.
UND Die Schlagerkultlegende Chris Roberts, bekannt durch Superhits wie „Du kannst nicht immer 17 sein“ oder „Ich bin verliebt in die Liebe“ kennt Chris Roberts wohl jedes Kind.
Einlass ist um 19.00 Uhr, Beginn um 20.00 Uhr.
Eintrittspreise: Vorverkauf – 25,00 € / Abendkasse – 28,00 €
Karten im VVK erhältlich in der Touristinformation (ab 01. Dezember).
Das Landhaus Pension Weigert wünscht eine schöne Woche!
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Bodenmais Tourismus und Marketing GmbH
Bodenmais Tourismus und Marketing GmbH
Bahnhofstr. 56
94249 Bodenmais
Tel. 09924/778-135
Fax. 09924/778-150
info@bodenmais.de
Bodenmais Tourismus und Marketing GmbH
Bahnhofstr. 56
94249 Bodenmais
Tel. 09924/778-135
Fax. 09924/778-150
info@bodenmais.de
Quelle: Newsletter Bodenmais Tourismus und Marketing GmbH
Bildquelle: Archiv Bayerwald Agentur (ClipDealer)
Bildquelle: Archiv Bayerwald Agentur (ClipDealer)
Auto: Silvia Weigert
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Bodenmais eröffnet die Wintersaison mit Neuer Deutscher Welle und Apres Ski
Am 18. Dezember geht’s richtig los:
Lift-Anlagen am Großen Arber nehmen am 18. Dezember den Betrieb auf und der Skibus von Bodenmais zum Aktivzentrum fährt ab dem 18. Dezember / NDW-Star Hubert Kah kommt zum offiziellen Ski-Opening.
Am Großen Arber und im Aktivzentrum Bretterschachten ist der erste Schnee gefallen – jetzt kann die Wintersportsaison 2011/2012 in Bodenmais bald losgehen. Nach dem ersten Neuschnee der Saison müssen die Pisten und Loipen nur noch wenige Tage präpariert werden. Am 18. Dezember nehmen die Lift-Anlagen am Großen Arber den Betrieb wieder auf und der Skibus zum Aktivzentrum fährt ab dem 18. Dezember wieder. Wie schon im Vorjahr gibt es auch in dieser Wintersaison wieder jede Menge Apres Ski in Bodenmais. Die Apres Ski-Hütte geht in die nächste Saison und neu ist in diesem Jahr die B1 Lounge mit Schnee-Bar – für Apres Ski in gediegener Atmosphäre.
Der offizielle Auftakt zur Wintersportsaison wird am 26. Dezember mit Stargast Hubert Kah gefeiert. Der Superstar der Neuen Deutschen Welle ist bekannt durch seine Superhits „Sternenhimmel“, „Rosemarie“, „Engel 07“ oder „Einmal nur mir Erika“. Auch in Bodenmais wird er die Top- Hits der NDW-Ära zum Besten geben.
Der Ferienort Bodenmais genießt seit jeher einen tollen internationalen Ruf als Langlaufdestination. Alljährlich treffen sich im schneesichersten Ferienort des Bayerischen Waldes europäische Spitzen- und Breitensportler. Rund um das Aktivzentrum Bodenmais "Bretterschachten" stehen rund 100 Kilometer gespurte Loipen bereit, die in alle Tal- und Höhenlagen verteilt sind. Es ist das am höchsten gelegene Langlaufgebiet des Bayerischen Waldes und aufgrund der Lage am Südwesthang des Arbers besonders schneesicher. Auch in diesem Winter werden bei dem Weltklasse-Langlaufrennen Skadi Loppet wieder rund 2000 Rennläufer aus 20 Nationen an den Start gehen. Winterzauber und Wintersport-Action finden alpine Skifans auf den Pisten in und um Bodenmais. Ein Schneeparadies für Familien und Kinder ist der Silberberg. Auf dem Bodenmaiser Hausberg üben die Kleinen ihre ersten Schwünge oder sie toben sich im „Natur-Erlebnisclub“ aus. Die Schnee-Spielwiesen für Könner liegen um die Ecke am Großen Arber. Acht präparierte Pistenkilometer und viele Variantenabfahrten gilt es auf dem rund 1.500 Meter hohen Skiberg zu erforschen. Wer sich nach einem anstrengenden Ski-Tag einfach nur entspannen möchte, der wird in Bodenmais garantiert fündig: Das Angebot an Wellness-Einrichtungen hat sich in der jüngsten Vergangenheit enorm entwickelt.
Am 2. Weihnachtsfeiertag steigt wieder die Skihaserlparty für alle Wintersportler und Partyfans. Zum wiederholten Mal wird auf dem Partyareal bei JOSKA (Scharebenstraße) im Ortszentrum der Schnee zum Schmelzen gebracht. Dieses Jahr wird als Stargast Hubert Kah erwartet. Zum Aufwärmen sorgt DJ Blue-Eyes mit Apres-Ski-Hits für die richtige Partystimmung und die Skilehrer der Skischule Koller werden mit ihren Showeinlagen wieder einmal beweisen, dass Sie nicht nur den Einkehrschwung beherrschen. Das JOSKA-Team sorgt wie immer für die passende Bewirtung. Einlass ist um 18.00 Uhr, Hubert Kah startet um ca. 19.30 Uhr und der Eintritt ist wie immer frei.
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Bodenmais Tourismus und Marketing GmbH
Bodenmais Tourismus und Marketing GmbH
Bahnhofstr. 56
94249 Bodenmais
Tel. 09924/778-135
Fax. 09924/778-150
info@bodenmais.de
Quelle: Newsletter der Bodenmais Tourismus GmbH vom 13.12.2011
Bilder: http://view.stern.de/de/picture/Sonnenuntergang-Weihnachtsstimmung-Arber-Weihnachten-Braun-Natur-%26-Landschaft-1303990.html
Autor: Silvia Weigert
www.silvia-weigert.de
www.landhaus-weigert.de
Mit freundlicher Unterstützung durch
www.bayerwald-agentur.de
Am 18. Dezember geht’s richtig los:
Lift-Anlagen am Großen Arber nehmen am 18. Dezember den Betrieb auf und der Skibus von Bodenmais zum Aktivzentrum fährt ab dem 18. Dezember / NDW-Star Hubert Kah kommt zum offiziellen Ski-Opening.
Am Großen Arber und im Aktivzentrum Bretterschachten ist der erste Schnee gefallen – jetzt kann die Wintersportsaison 2011/2012 in Bodenmais bald losgehen. Nach dem ersten Neuschnee der Saison müssen die Pisten und Loipen nur noch wenige Tage präpariert werden. Am 18. Dezember nehmen die Lift-Anlagen am Großen Arber den Betrieb wieder auf und der Skibus zum Aktivzentrum fährt ab dem 18. Dezember wieder. Wie schon im Vorjahr gibt es auch in dieser Wintersaison wieder jede Menge Apres Ski in Bodenmais. Die Apres Ski-Hütte geht in die nächste Saison und neu ist in diesem Jahr die B1 Lounge mit Schnee-Bar – für Apres Ski in gediegener Atmosphäre.
Der offizielle Auftakt zur Wintersportsaison wird am 26. Dezember mit Stargast Hubert Kah gefeiert. Der Superstar der Neuen Deutschen Welle ist bekannt durch seine Superhits „Sternenhimmel“, „Rosemarie“, „Engel 07“ oder „Einmal nur mir Erika“. Auch in Bodenmais wird er die Top- Hits der NDW-Ära zum Besten geben.
Der Ferienort Bodenmais genießt seit jeher einen tollen internationalen Ruf als Langlaufdestination. Alljährlich treffen sich im schneesichersten Ferienort des Bayerischen Waldes europäische Spitzen- und Breitensportler. Rund um das Aktivzentrum Bodenmais "Bretterschachten" stehen rund 100 Kilometer gespurte Loipen bereit, die in alle Tal- und Höhenlagen verteilt sind. Es ist das am höchsten gelegene Langlaufgebiet des Bayerischen Waldes und aufgrund der Lage am Südwesthang des Arbers besonders schneesicher. Auch in diesem Winter werden bei dem Weltklasse-Langlaufrennen Skadi Loppet wieder rund 2000 Rennläufer aus 20 Nationen an den Start gehen. Winterzauber und Wintersport-Action finden alpine Skifans auf den Pisten in und um Bodenmais. Ein Schneeparadies für Familien und Kinder ist der Silberberg. Auf dem Bodenmaiser Hausberg üben die Kleinen ihre ersten Schwünge oder sie toben sich im „Natur-Erlebnisclub“ aus. Die Schnee-Spielwiesen für Könner liegen um die Ecke am Großen Arber. Acht präparierte Pistenkilometer und viele Variantenabfahrten gilt es auf dem rund 1.500 Meter hohen Skiberg zu erforschen. Wer sich nach einem anstrengenden Ski-Tag einfach nur entspannen möchte, der wird in Bodenmais garantiert fündig: Das Angebot an Wellness-Einrichtungen hat sich in der jüngsten Vergangenheit enorm entwickelt.
Am 2. Weihnachtsfeiertag steigt wieder die Skihaserlparty für alle Wintersportler und Partyfans. Zum wiederholten Mal wird auf dem Partyareal bei JOSKA (Scharebenstraße) im Ortszentrum der Schnee zum Schmelzen gebracht. Dieses Jahr wird als Stargast Hubert Kah erwartet. Zum Aufwärmen sorgt DJ Blue-Eyes mit Apres-Ski-Hits für die richtige Partystimmung und die Skilehrer der Skischule Koller werden mit ihren Showeinlagen wieder einmal beweisen, dass Sie nicht nur den Einkehrschwung beherrschen. Das JOSKA-Team sorgt wie immer für die passende Bewirtung. Einlass ist um 18.00 Uhr, Hubert Kah startet um ca. 19.30 Uhr und der Eintritt ist wie immer frei.
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Bodenmais Tourismus und Marketing GmbH
Bodenmais Tourismus und Marketing GmbH
Bahnhofstr. 56
94249 Bodenmais
Tel. 09924/778-135
Fax. 09924/778-150
info@bodenmais.de
Quelle: Newsletter der Bodenmais Tourismus GmbH vom 13.12.2011
Bilder: http://view.stern.de/de/picture/Sonnenuntergang-Weihnachtsstimmung-Arber-Weihnachten-Braun-Natur-%26-Landschaft-1303990.html
Autor: Silvia Weigert
www.silvia-weigert.de
www.landhaus-weigert.de
Mit freundlicher Unterstützung durch
www.bayerwald-agentur.de
Montag, 5. Dezember 2011
![]() |
| Quelle: Landhaus Weigert Bodenmais |
Ab mitte Januar steht euch wieder unsere große helle Ferienwohnung im 2. Stock zur Verfügung.
Ausstattung: 1 Schlafzimmer mit Doppelbett und Einzelbett, Wohnzimmer mit Schlafcouch, Küchenzeile, Sitzgelegenheit, modernem SAT-TV. Privater Balkon mit Blick zum Silberberg. Badezimmer mit Badewanne.
Preis pro Nacht für 2 Personen: 44.- Euro.
![]() |
| Quelle: Landhaus Weigert Bodenmais |
Autor: Silvia Weigert
Sonntag, 4. Dezember 2011
Gewinnspiel
![]() |
| Quelle: www.flickr.com |
das Jahr neigt sich schon wieder dem Ende zu. Vieles ist in unserem kleinen Landhaus passiert. Im letzten und in diesem Jahr haben wir die Bäder renoviert, neue Fenster und Türen eingebaut, eine moderne SAT-Anlage installiert, WLAN in jedem Zimmer erreichbar gemacht und vieles mehr.
Wir wollen auch im Jahr 2012 nicht schlafen und nehmen uns Ihre Änderungswünsche sehr zu Herzen. So wird im Frühjar ein kleines "Bikeport" aufgestellt, wo Sie Fahrräder und Motorräder kostenlos unterstellen können. Auch sind eine voll ausgestattete Gästeküche und iPads zum ausleihen für unsere Gäste geplant.
Als Dankeschön für Sie haben wir heute zum 2. Advent ein kleines Gewinnspiel auf unserer Facebook-Seite gestartet. Sie müssen natürlich kein Fan dieser Seite werden, um an dem Gewinnspiel teilnehmen zu können. Sie können uns Ihre schönsten Urlaubsbilder aus Bodenmais auch per Email unter foto@landhaus-weigert.de senden. Jede Einsendung wird übrigens belohnt :)
Natürlich würden wir uns sehr freuen, wenn Sie Fan unserer Facebook-Seite werden, denn hier werden Sie regelmäßig über die Neuerungen unseres Hauses, spezielle Angebote und Events informiert.
Neuigkeiten, Geschichten zum Bayerischen Wald und Events geben wir jedoch auch hier in unserem Blog, den Sie unter dem Link "Neuigkeiten" auf unserer Homepage finden, bekannt.
Damit ich den Text nicht zu langatmig für Sie mache, setze ich hier alle Links zu den verfügbaren Seiten unseres Hauses und das Bild für die Teilnahmebedingungen des Gewinnspiels ein.
![]() |
| Quelle: Archiv und Bildbearbeitung www.bayerwald-agentur.de |
www.landhaus-weigert.de
www.landhaus-weigert.blogspot.com
Autor: Silvia Weigert
Wir wünschen Ihnen eine besinnliche
Vorweihnachtszeit, ein schönes Fest und
einen guten Start ins Jahr 2012
Ihre Familie Weigert und Team
Freitag, 9. September 2011
Biathlon-Meisterschaft und Segway-Spaß am Hohenzollern Stadion (großer Arber)
Ab heute geht es wieder rund im Hohenzollern-Stadion.
Hier messen sich die Besten der Besten auf ihren rollenden "Langlaufskiern" um die deutsche Meisterschaft bis 11.09.2011.
Größen wie Magdalena Neuner, Andrea Henkel, Arnd Peiffer und Co sind schon seit Donnerstag mit Trainingsläufen im Biathlonzenturm zu Gange. Spannend wird es ab heute 10.00 Uhr werden, wenn die Frauen mit ihren Sprintläufen die Wettkämpfe eröffnen.
Der Zeitplan sieht wiefolgt aus:
Rund um den Wettkampf werden noch Bike-Trail Shows, Fallschimzielspinger, Flowerzeremonie,
Biathlon-Party mit der Unser Radio-Band "Jump" und Besuch
des Ministerpräsidenten Horst Seehofer stattfinden.
Währen der Wettkampfpausen steht Matthias mit seinen Segways zur Verfügung. ... 3 Tage lang Segways testen und Mini-Touren auf der Deutschen Biathlon-Meisterschaft. Besonderes Schmankerl: nach den Wettkämpfen kann dann die Biathlon-Strecken befahren werden. So erleben Sie alles aus dem Blickwinkel der Athleten!
Wir wünschen allen Athleten, Verantworlichen und vor allem den Gästen ein schönes Wochenende und viel Spaß.
Ihre Familie Weigert.
Landhaus Pension Weigert Bodenmais
Autor: silvia, Landhaus Weigert, Bayerwald Agentur
Quelle: Segway Funpark, Gemeinde Langdorf, Biathlon-Langdorf
xxx
Hier messen sich die Besten der Besten auf ihren rollenden "Langlaufskiern" um die deutsche Meisterschaft bis 11.09.2011.
Größen wie Magdalena Neuner, Andrea Henkel, Arnd Peiffer und Co sind schon seit Donnerstag mit Trainingsläufen im Biathlonzenturm zu Gange. Spannend wird es ab heute 10.00 Uhr werden, wenn die Frauen mit ihren Sprintläufen die Wettkämpfe eröffnen.
Der Zeitplan sieht wiefolgt aus:
- 09.09.2011 10.00 Uhr - Sprint Damen -
- 09.09.2011 13.00 Uhr - Sprint Männer -
- 10.09.2011 10.00 Uhr - Verfolgung Damen -
- 10.09.2011 12.30 Uhr - Verfolgung Herren -
- 11.09.2011 10.00 Uhr - Staffel Damen -
- 11.09.2011 12.30 Uhr - Staffel Herren -
Rund um den Wettkampf werden noch Bike-Trail Shows, Fallschimzielspinger, Flowerzeremonie,
Biathlon-Party mit der Unser Radio-Band "Jump" und Besuch
des Ministerpräsidenten Horst Seehofer stattfinden.
Währen der Wettkampfpausen steht Matthias mit seinen Segways zur Verfügung. ... 3 Tage lang Segways testen und Mini-Touren auf der Deutschen Biathlon-Meisterschaft. Besonderes Schmankerl: nach den Wettkämpfen kann dann die Biathlon-Strecken befahren werden. So erleben Sie alles aus dem Blickwinkel der Athleten!
Wir wünschen allen Athleten, Verantworlichen und vor allem den Gästen ein schönes Wochenende und viel Spaß.
Ihre Familie Weigert.
Landhaus Pension Weigert Bodenmais
Autor: silvia, Landhaus Weigert, Bayerwald Agentur
Quelle: Segway Funpark, Gemeinde Langdorf, Biathlon-Langdorf
xxx
Donnerstag, 8. September 2011
Infoabend über die Schönheiten rund um den Arber
Am Dienstag, 13. September, um 20 Uhr stellt die Arbergebietsbetreuerin
Dr. Isabelle Auer vom Naturpark Bayerischer Wald die Region rund um den
Arber und die Riesloch Wasserfälle im Kulturzentrum Altes Rathaus vor.
Der Große Arber ist mit 1455,6 Metern nicht nur der höchste Berg des Bayerisch-Böhmischen Grenzgebirges, er nimmt auch aufgrund seiner Natur einen ganz besonderen Rang ein: Das dichte Nebeneinander großartiger Naturerscheinungen lässt die Arberregion zu einem Gut unschätzbaren Wertes werden. Die Riesloch Wasserfälle, verschiedene Moore, die eiszeitlichen Seen mit ihren steil abfallenden Seewänden und ihrem Urwald verleihen diesem urwüchsigen Gebiet seinen unverwechselbaren Charakter. Auch der waldfreie Arbergipfel mit seinen Eiszeitrelikten selbst ist eine Besonderheit, dessen Tier- und Pflanzenwelt für das gesamte Bayerische Grenzgebirge einzigartig ist.
Schon 1939 wurden weite Teile des Gebietes unter Schutz gestellt, um sie in ihrer Einmaligkeit zu erhalten. Seit dem Jahr 2000 gilt zudem für den gesamten Gipfelbereich ein Wegegebot. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter 09924/905294 .
Der Große Arber ist mit 1455,6 Metern nicht nur der höchste Berg des Bayerisch-Böhmischen Grenzgebirges, er nimmt auch aufgrund seiner Natur einen ganz besonderen Rang ein: Das dichte Nebeneinander großartiger Naturerscheinungen lässt die Arberregion zu einem Gut unschätzbaren Wertes werden. Die Riesloch Wasserfälle, verschiedene Moore, die eiszeitlichen Seen mit ihren steil abfallenden Seewänden und ihrem Urwald verleihen diesem urwüchsigen Gebiet seinen unverwechselbaren Charakter. Auch der waldfreie Arbergipfel mit seinen Eiszeitrelikten selbst ist eine Besonderheit, dessen Tier- und Pflanzenwelt für das gesamte Bayerische Grenzgebirge einzigartig ist.
Schon 1939 wurden weite Teile des Gebietes unter Schutz gestellt, um sie in ihrer Einmaligkeit zu erhalten. Seit dem Jahr 2000 gilt zudem für den gesamten Gipfelbereich ein Wegegebot. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter 09924/905294 .
Quelle/Autor: pm, Bayerwald-Bote 08.09.2011
sw
Freitag, 19. August 2011
Sagenhafter Bayerischer Wald Teil V
Der Schatz auf dem HohenbogenHundert Lachter unter dem Burgstall, wie man den Gipfel des Hohenbogen nennt, soll der Sage nach ein Schatz verborgen sein. Alle hundert Jahre einmal wird ein Mensch geboren, der ihn unter gewissen Bedingungen zu heben vermag.
Ein solcher war der Hirte von Schwarzenberg, welcher eines Tages seine Herde auf der sogenannten "kleinen Ebene" am Fuße des Burgstalles weidetet.
Als er abends heimtreiben wollte, vermisste er ein junges Rind. Nach einigem suchen hörte er es hoch oben im Walde laut geben. Er stieg eilig den Burgstall hinan und war schon nahe dem Gipfel, als plötzlich eine selsam gekleidete Jungfrau vor ihm stand und ihn mit einschmeichelnder Stimme anredete: "Du kommst zur guten Stunde hierher. Wisse, dass es in meiner Hand liegt, dich zum reichsten Mann im ganzen Lande zu machen. Ich kann dir offenbaren, auf welche Weise du den unter unseren Füßen bergrabenen Schatz zu heben vermagst." Der Hirt, den beim ersten Anblick der Erscheinung ein heimliches Grauen beschlich, fasste Mut und entgegnete, nachdem er sich bekreuzigt hatte, dass er bereit sei, die Tat zu vollbringen; vorerst aber müsse er wissen, wie er dabei zu Werke gehen soll. Freudig fuhr die Jungfrau fort: "Finde dich heute über acht Tage zu Beginn der Mitternachsstunde am Fuße des Burgstalls ein. Lasse dich von zwei Priestern geleiten, die Beschwörungen zu sprechen wissen. Ihr werdet den Schatz geborgen auf dem Gipfel des Berges liegen sehen. Schreitet nur mutig darauf los und lasst euch nicht irre machen! Was euch auch in den Weg treten mag, - und sähe es noch so schrecklich aus- ist bloss eitel Blendwerk des Bösen, dass euch weder an Leib noch an Seele schaden kann. Bist du an die Schatztruhe herangekommen, so greife mit beiden Händen keck in den Goldhaufen und er ist dein eigen für immer! Aber wehe, so du durch die Künste des Satans dich zur feigen Flucht bewegen ließest, wehe dann mir! Abermals müsste ich hundert Jahre umherirren und könnte nicht eingehen zur ewigen Ruhe. Siehe dieses zarte Reis!" - hier wies sie auf ein dem Boden entsprossenes Ahornbäumchen - "es muss zum starken Baume heranwaschsen, aus seinem Stamme müssen Bretter geschnitten und diese zu einer Wiege gefügt werden; der Knabe, der in dieser Wiege ruhen wird, muss Mann geworden sein, dann erst darf ich wieder auf Erlösung hoffen. Gedenke der unaussprechlichen Leiden einer armen verbannten Seele und erbarme dich meiner, wie du wills, dass Gott der Herr sich deiner erbarme."
In den letzen Worten lag der Ausdruck eines so herzergreifenden Jammers, dass der Hirt davon aufs tiefste ergriffen war und mehr und mehr den Wunsch fühlte, so große Pein zu lindern. Die verheissenden Reichtümer trieben ihn weniger zu dem Wagnis. Eben wollter er der Jungfrau seinen festen Entschluss kundgeben, als sich die Gestalt derselben in leichten Nebelflor auflöste, den der Abendwind über den Gipfel des Bugstalls hinwegrieb. Aus dem Gebüsch aber, an dem die Erscheinung gestanten, kam das vermisste Rind hervor und folgte willig seinem Herrn auf den Weideplatz hinab.
Am anderen Tag hatte der Hirt nichts eiligeres zu tun, als nach Neukirchen zum Kloster der Franziskaner zu gehen, um Pater Guardian von diesem Vorfall in Kenntnis zu setzen. Dieser hielt mit den Vätern Rat, was in der Sache zu tun sei und man kam zu dem Entschluss, der armen Seele zu helfen. Es gelte ferner, den Triumph über den Satan zu gewinnen, wozu die Diener der Kirche hilfreiche Hand bieten müssten. Nadchdem Pater Guardian von dem Hirten einen erheblichen Anteil von dem Schatze ausgedungen hatte (zugunsten seines Gotteshauses), erteilte er zwei Möchen, die als die geübtesten Exorzisten der Geminde galten, den Aufrag, sich durch Beten und Fasten zu dem heiligen Werke vorzubereiten.
Zur bestimmten Zeit trafen die Möche und der Hirt am Burgstall zusammen und eben schritten sie über den Weideplatz, als die Turmuhr zu Neukirchen die elfte Stunde angab. Mit dem letzten Schlage loderte auf dem Gipfel eine hohe Flamme empor und die Mönche erkannten dies als ein Zeichen, dass der Schatz sich erhoben hatte. Nachdem sie den Hirten gewarnt hatten, nicht von ihrer Seite zu weichen, schickten sie sich an, dem bösen Feinde tapfer zu Leibe zu gehen. Kaum hatten sie aber einige Schritte bergan gemacht, als im Walde ein selsames Leben rege wurde. Eulen und Fledermäuse flatterten den nächtlichen Wanderern entgegen, aus dem Unterholz links und rechts waf es mit Totengebeinen, grinsende Schädel kollerten unter ihren Füßen dahin. Die frommen Söhne des heiligen Franziskus ließen sich von diesem Spuk keineswegs anfechten, sondern drangen mit mit lauter Stimme Bannformeln hersagend und nach allen Seiten Weihwasser spregend, rastlos voran. Schon mochten sie die Hälfte des Weges zurückgelegt haben, als der bisher mondhelle Himmel plötzlich sich verfinsterte und ein Sturm losbrach, der den ganzen Berg aus seinen Grundfesten zu heben schien. Die Blitze fuhren hageldicht auf die Baumwipfel nieder, der Donner krachte Schlag auf Schalg, die Gießbäche stigen im Nu brausend über ihre Ufer und wälzten mannshohe Fluten gegen die drei herab. Diese meinten, bis an den Hals im Wasser zu waten; aber wie sie sich näher betrachteten, fanden sie, dass nicht ein Faden ihres Gewandes nass war. Darum achteten sie es auch nicht weiter, als ihnen noch allerlei Schreckbilder, bald tierähnlich, bald menschlicher Gestatet, in den Weg traten und erreichten den Gipfel, ohne dass ihnen ein Haar gekrümmt worden wäre. Hier sahen sie, wenige Schritte enfernt, hell von der noch immer lodernden Flamme erleuchtet, ein kesselartiges Gefäß, das bis zum Rande mit funkelnden Goldmünzen gefüllt war. Eben wollte der Hirt vortreten, um, wie die Jungrau geboten, den Schatz mit seinen Händen zu fassen, da wankte der Boden unter ihm und von unteridischer Kraft gehoben, wich ein mächtiger Felsblock polternd von seinem Platze. Aus der Öffnung, die sich gebildet hatte, kroch ein scheußlicher Lindwurm hervor. Er ringelte die endlos gestreckten Glieder seines Leibes dreimal um den Gipfel des Burgstalls herum, einen furchtbaren Schutzwall von dem gefährdeten Mammon auftürmend. Das Erscheinen dieses Ungetüms setzte die Herzhaftigkeit der Mönche auf eine zu harte Probe. Sie fühlten sich schon gepackt von den scharfen Zähnen des Drachen und purzelten mehr, als das sie liefen, den steilen Abhang hinuter. Dem Hirten, der sich von seinen geistlichen Helfern verlassen sah, blieb nichts übgrig, als ihnen zu folgen. Wohl vernahmen sie hinter sich die Stimme der Jungfrau welche in kläglichen Lauten zum ausharren ermahnte, aber die Fliehenden waren nicht mehr zum Stehen zu bringen. Nur einmal hatte der Hirte sich umzuschauen gewagt und gesehen, wie der Gipfel des Berges sich spaltete und in seinem weiten Risse die Schatztruhe verschwand. Darauf erhob sich ein tausendstimmiges Geheul, das ihm das Blut in den Adern gerinnen machte. Es war das Hohngelächter der Hölle.
Autor: silvia, Bayerwald-Agentur, Landhaus-Weigert
Quelle: Schule Schwarzenberg, Der goldene Steig
Dienstag, 16. August 2011
Sagenhafter Bayerischer Wald Teil 4
Der Goldene Steig
Mitten durch die Wäder des bayerisch-böhmischen Waldes führte seit undenklichen Zeiten ein schmaler Handesweg über die diesseitigen und jenseitigen Berge. Man nannte ihn den "Goldenen Steig". Heute ist er nur noch hie und da zu erkenne, denn die Rösser und Säumer sind zum Handel über die Berge nicht mehr nötig. Bäume und undurchdringliches Dickicht wachsen wieder dort, wo einst Lastpferde mit Salz, Malz, Brantwein und Honig von bewaffneten Reitern und Trossknechten gegen Räuber geschützt, bald auf ebener Strecke, bald über Bücken und steilen Höhen die Waren hinüber und herüber führten. Peitschenknallen und Zuruf der Säumer sind längst verhallt. Selten weiss jemand der Alten noch, wo der Goldenen Steig gegangen ist. Er ist vergessen. Vergess? Nein, die Sage raunt eine seltsame Weise, die uns erzählt, wie der Goldene Seig zu seinem Namen gekommen ist. Hört zu!
Der Teufel sah, wie viele Kaufleute auf dem Steig aus Habgier ihre Pferde unbarmherzig zur Eile antrieben und sie dabei gottsjämmlerich schugen und schindeten, nur um desto eher ihre Waren zu Wucherpreisen verkaufen zu können. Sie konnten nicht schnell genuch reich werden. Da lachte der Roßfußgsell. Er wusste, wie er die feisten, gierigen Pfeffersäcke schnell in seinem Schwefelfeuer haben konnte. Eines Tages streute er flink im Fluge wie ein Sämann Korn auf den Handelsweg. Dieser verwandelte er über Nacht zu blinkendem Gold. Als der Tag kam, lachte er voller Zufriedenheit.
Er sah, was er erwartet hatte. Händler und Troßknechte ließen ihre Pferde stehen, bückten sich und sackten das Gold ein. Habsüchtig liefen und keuchten sie daher. Sie konnten nicht schnell genug sein. Sie schrien und sie rauften sich um die glänzenden Körper. Doch währen die einen gierig das Teufelsgold sammelten und die anderen sich darob die Köpfe blutig schlugen wanderte der Steig mit Ihnen, wie ein Band in die Tiefe und alle, die auf auf ihm waren, kamen mit ihm ins Verderben, denn unten stand der Entische und zog Weg, Wucherer, Geizige und Neidige in den ewigen Abgrund.
____________________________________________________________________
Die Ritter von der Lohburg
Da hinten in Lohberg, schon mehr den Osser hinauf, ist einmals vor vielen, vielen Jahren auf einer Höhe eine Burg gestanden. Das Schloß hat einem Ritter gehört, und den hat man den Lohburger geheissen. Ein guter Mensch ist er gewesen, ein schönes Schloß hat er gehabt und einen Kiste voll Geld ist im Turm gelegen.
Wie nachher ein Krieg ausgebrochen ist, da ist der Lohburger fort und gekommen ist er nicht mehr. Vom Roß hat ihn ein Wilder hinuntergeschlagen , so hat man später gehört. von dem Unglück hat auch die Lohburgerin vernommen und da hat sie zu weinen angefangen und nimmer aufgehört, bis sie sich totgeweint hat.
Nachher ist dem Lohburger sein Bub Herr geworden auf dem Schloß. Der ist aber ein anderer gewesen wie sein Vater; grob mit den Leuten und sparen hat er auch nicht können. Da ist die Truhe voll Geld drunten im Turm bald bis auf den Boden leer geworden und kein Pfennig mehr im Hause gewesen. In seiner Not hat der junge Lohburger in einer Nacht den Teufel angerufen. Gleich ist er dagewesen und hat dem Ritter einen Schubkarren voll Goldstücke in die Schloßstube gestellt. Dafür hat sich der Lohburger mit seinem Blut unterschreiben müssen. Die Zwei sind bald handelseins geworden. Der Ritter hat sich auf dreissig Jahre unterschrieben und der Teufel den Schubkarren voll Geld hergegeben. Wie dann die dreissig Jahre um gewesen sind, hätte der Teufel die verschriebene Seele holen wollen. Er ist in der Nacht auf die Lohburg geflogen. Aber in keinem Eckerl und Winkerl ist der Ritter zu finden gewesen. Auf und davon ist er gewesen, längst bevor das neunundzwanzigste Jahr abgelaufen ist.
Da ist den Teufel so eine Mordswut angekommen, dass er das ganze Schloß eingerissen hat. Es ist kein Stein mehr auf dem anderen geblieben. Lange noch hat man die Trümmer vom Schloß sehen können, dann sind die Steine mit der Zeit auch verkommen im Moos und Gras.
Aber ein Loch sieht man heute noch auf der Osserhöhe, wo das Schloß gstanden ist. Und in dem Loch sitzt allerweil noch der Teufel drin und wartet, bis der Lohbuger wiederkommt. Es hat schon mancheiner der da vorbeigegangen ist zwei glühende Augen daraus hervorblitzen sehen.
Autor: silvia, Bayerwald-Agentur, Landhaus-Weigert
Quelle: Der goldene Steig
Bilder: Der goldene Steig
Mitten durch die Wäder des bayerisch-böhmischen Waldes führte seit undenklichen Zeiten ein schmaler Handesweg über die diesseitigen und jenseitigen Berge. Man nannte ihn den "Goldenen Steig". Heute ist er nur noch hie und da zu erkenne, denn die Rösser und Säumer sind zum Handel über die Berge nicht mehr nötig. Bäume und undurchdringliches Dickicht wachsen wieder dort, wo einst Lastpferde mit Salz, Malz, Brantwein und Honig von bewaffneten Reitern und Trossknechten gegen Räuber geschützt, bald auf ebener Strecke, bald über Bücken und steilen Höhen die Waren hinüber und herüber führten. Peitschenknallen und Zuruf der Säumer sind längst verhallt. Selten weiss jemand der Alten noch, wo der Goldenen Steig gegangen ist. Er ist vergessen. Vergess? Nein, die Sage raunt eine seltsame Weise, die uns erzählt, wie der Goldene Seig zu seinem Namen gekommen ist. Hört zu!
Der Teufel sah, wie viele Kaufleute auf dem Steig aus Habgier ihre Pferde unbarmherzig zur Eile antrieben und sie dabei gottsjämmlerich schugen und schindeten, nur um desto eher ihre Waren zu Wucherpreisen verkaufen zu können. Sie konnten nicht schnell genuch reich werden. Da lachte der Roßfußgsell. Er wusste, wie er die feisten, gierigen Pfeffersäcke schnell in seinem Schwefelfeuer haben konnte. Eines Tages streute er flink im Fluge wie ein Sämann Korn auf den Handelsweg. Dieser verwandelte er über Nacht zu blinkendem Gold. Als der Tag kam, lachte er voller Zufriedenheit.
Er sah, was er erwartet hatte. Händler und Troßknechte ließen ihre Pferde stehen, bückten sich und sackten das Gold ein. Habsüchtig liefen und keuchten sie daher. Sie konnten nicht schnell genug sein. Sie schrien und sie rauften sich um die glänzenden Körper. Doch währen die einen gierig das Teufelsgold sammelten und die anderen sich darob die Köpfe blutig schlugen wanderte der Steig mit Ihnen, wie ein Band in die Tiefe und alle, die auf auf ihm waren, kamen mit ihm ins Verderben, denn unten stand der Entische und zog Weg, Wucherer, Geizige und Neidige in den ewigen Abgrund.
____________________________________________________________________
Die Ritter von der Lohburg
Da hinten in Lohberg, schon mehr den Osser hinauf, ist einmals vor vielen, vielen Jahren auf einer Höhe eine Burg gestanden. Das Schloß hat einem Ritter gehört, und den hat man den Lohburger geheissen. Ein guter Mensch ist er gewesen, ein schönes Schloß hat er gehabt und einen Kiste voll Geld ist im Turm gelegen.
Wie nachher ein Krieg ausgebrochen ist, da ist der Lohburger fort und gekommen ist er nicht mehr. Vom Roß hat ihn ein Wilder hinuntergeschlagen , so hat man später gehört. von dem Unglück hat auch die Lohburgerin vernommen und da hat sie zu weinen angefangen und nimmer aufgehört, bis sie sich totgeweint hat.
Nachher ist dem Lohburger sein Bub Herr geworden auf dem Schloß. Der ist aber ein anderer gewesen wie sein Vater; grob mit den Leuten und sparen hat er auch nicht können. Da ist die Truhe voll Geld drunten im Turm bald bis auf den Boden leer geworden und kein Pfennig mehr im Hause gewesen. In seiner Not hat der junge Lohburger in einer Nacht den Teufel angerufen. Gleich ist er dagewesen und hat dem Ritter einen Schubkarren voll Goldstücke in die Schloßstube gestellt. Dafür hat sich der Lohburger mit seinem Blut unterschreiben müssen. Die Zwei sind bald handelseins geworden. Der Ritter hat sich auf dreissig Jahre unterschrieben und der Teufel den Schubkarren voll Geld hergegeben. Wie dann die dreissig Jahre um gewesen sind, hätte der Teufel die verschriebene Seele holen wollen. Er ist in der Nacht auf die Lohburg geflogen. Aber in keinem Eckerl und Winkerl ist der Ritter zu finden gewesen. Auf und davon ist er gewesen, längst bevor das neunundzwanzigste Jahr abgelaufen ist.Da ist den Teufel so eine Mordswut angekommen, dass er das ganze Schloß eingerissen hat. Es ist kein Stein mehr auf dem anderen geblieben. Lange noch hat man die Trümmer vom Schloß sehen können, dann sind die Steine mit der Zeit auch verkommen im Moos und Gras.
Aber ein Loch sieht man heute noch auf der Osserhöhe, wo das Schloß gstanden ist. Und in dem Loch sitzt allerweil noch der Teufel drin und wartet, bis der Lohbuger wiederkommt. Es hat schon mancheiner der da vorbeigegangen ist zwei glühende Augen daraus hervorblitzen sehen.
Autor: silvia, Bayerwald-Agentur, Landhaus-Weigert
Quelle: Der goldene Steig
Bilder: Der goldene Steig
Freitag, 12. August 2011
Oktober "Frischluft-Pauschale"
Den goldenen Herbst in vollen Zügen genießen
- Übernachtung in unseren frisch renovierten und gemütlichen Zimmern.
- reichhaltiges Frühstück mit frischen Semmeln und
frischen Wurstspezialitäten aus unserer Region - kostenloser Eintritt ins Silberberg-Hallenbad, Saunalandschaft und FitnessStudio,
Parkticket für Bodenmais - 1 Segway-Tour (90 min)
(bei Ausfall wegen schlechtem Wetter erhalten Sie ihr Tourengeld erstattet) - 1 Wanderkarte, Tourenvorschläge, Lunchpaket.

Aufenthalt: 3 Nächte (Verlängerungen jederzeit möglich)
Preis pro Person: 145.- Euro (kein Einzelzimmerzuschlag)
Gruppen ab 5 Personen erhalten 10% Ermäßigung auf den Zimmerpreis.
Buchbar auch im September, Oktober, November, April, Mai, Juni, Juli.
Autor: silvia, Landhaus Weigert, Bayerwald Agentur
Bildquellen: Landhaus Weigert
Donnerstag, 11. August 2011
Sagenhafter Bayerischer Wald Teil 3
Räuber Heigl
Räuber Heigl war vor seinen Untaten bei einem Bauern in Simmereinöd bei Hohenwarth als Knecht. Der Bauer verkaufte einmal ein paar Ochsen und Heigl wusste, dass dadurch Geld im Haus sein müsse. Sonntags, als alle zur Kiche gingen bis auf die Schwster des Bauern, die zu Hause kochen sollte, schickte er sich auch wie an allen anderen Sonntagen zum Gang in die Kirche an, die ungefähr eine Stunde entfernt war. Und nun begann seine Räuberlaufbahn. Der Räuber Heigl begab sich nicht in die Kirche, sondern in den nahen Wald, schwärzte dort sein Gesicht und kam ins Haus zurück. Dort verlangte er das Geld des Bauern. Die Schwester schlugs ihm ab, erkannte in ihm bei dem langen hin- und herreden ihren Knecht und wies ihn sodann aus der Stube. Darauf sprang er auf sie zu, steckte ihr einen Stein in den Mund, fesselte sie und warf sie in den Keller. Dann raubt er das Geld und verschwand. Als der Bauer nach Hause kam, fand er zu seinem Schrecken das Haus offen und nach langem Suchen die geknebelte Schwester. Nun folgte ein Verbrechen dem anderen. War Heigl früher ein sehr guter pflichtgetreuer Knecht, so wurde er nun ein Verbrecher, der vor keiner Untat zurückschreckte. Aber ganz verschwanden seine früheren guten Eigenschaften doch nicht. Einmal ging ein Mädchen durch den Wald zu ihren Eltern. Als sie so dahinschritt, ein Bündel in der Hand, begegnete ihr ein Mann, und sie erschrak. Er sprach sie an und wollte ihr das Bündel tragen helfen. "Mein Bündel kann ich leicht selbst tragen", sagte sie, "aber ich habe Angst vor dem Räuber Heigl!" Sie gingen nun zusammen weiter und er trug ihr das Bündel. Als sie aus dem Wald traten, gab er ihr die Sachen zurück, und sprach: "Sag´s daheim, der Räuber Heigl hat dir tragen geholfen."
Merkwürdig ist auch das sogenannte Kinderlegen von diesem Gesellen. Ein Hütermädel von Arrach macht er zu seiner Lebensgefährtin. Die aus dieser Verbindung hervorgegangenen Kinder legte er nachts auf das aufgeschichtete Holz von Häusern mit reichen Bewohnern nieder.
Wie Räuber Heigl gefangen wurde
Wenn man heute zum Kreuzfelsen oder zum Mittagstein hinaufsteigt, kommt man an der Heigl-Höhle vorbei, wo dieser Räuber vor weit über hundert Jahren gehaust hat.
Michel Heigl stammt von Beckendorf. Er war mit dem "Blauen Buben" im Bunde, der ihn vor den Häschern warnte. Das tat der Bub so: er warf sein Messer in die Tür des Bauern, in dessen Haus Heigl eingestiegen war. Es blieb federnd in dem Holz stecken. Kamen Landjäger gegen Heigl, so schwang das Messer schon stundenweit vorher hin und her. Aber einmal hatte der blaue Bub sich auf dem Hirschenstein ein Bein gebrochen. So war Heigl machtlos und wurde gefangen. Vierhundert Polizisten hatten ihn umringt und gejagt, bis er nicht mehr weiter konnte. Er wurde in das Arbeitshaus Au bei München gesteckt. Wegen seiner guten Führung ließ man ihn Aufseher werden. Er blieb es nicht lange. Im Jahr 1857 erschlug ihn ein Sträfling mit seinen eisernen Handschellen. Heigl ist tot, aber immer noch erzählt man von ihm wunderliche Dinge.
Autor: silvia, Bayerwald Agentur, Landhaus Weigert
Quelle: Der goldene Steig
Bild: Gemeinde Hohenwarth
Räuber Heigl war vor seinen Untaten bei einem Bauern in Simmereinöd bei Hohenwarth als Knecht. Der Bauer verkaufte einmal ein paar Ochsen und Heigl wusste, dass dadurch Geld im Haus sein müsse. Sonntags, als alle zur Kiche gingen bis auf die Schwster des Bauern, die zu Hause kochen sollte, schickte er sich auch wie an allen anderen Sonntagen zum Gang in die Kirche an, die ungefähr eine Stunde entfernt war. Und nun begann seine Räuberlaufbahn. Der Räuber Heigl begab sich nicht in die Kirche, sondern in den nahen Wald, schwärzte dort sein Gesicht und kam ins Haus zurück. Dort verlangte er das Geld des Bauern. Die Schwester schlugs ihm ab, erkannte in ihm bei dem langen hin- und herreden ihren Knecht und wies ihn sodann aus der Stube. Darauf sprang er auf sie zu, steckte ihr einen Stein in den Mund, fesselte sie und warf sie in den Keller. Dann raubt er das Geld und verschwand. Als der Bauer nach Hause kam, fand er zu seinem Schrecken das Haus offen und nach langem Suchen die geknebelte Schwester. Nun folgte ein Verbrechen dem anderen. War Heigl früher ein sehr guter pflichtgetreuer Knecht, so wurde er nun ein Verbrecher, der vor keiner Untat zurückschreckte. Aber ganz verschwanden seine früheren guten Eigenschaften doch nicht. Einmal ging ein Mädchen durch den Wald zu ihren Eltern. Als sie so dahinschritt, ein Bündel in der Hand, begegnete ihr ein Mann, und sie erschrak. Er sprach sie an und wollte ihr das Bündel tragen helfen. "Mein Bündel kann ich leicht selbst tragen", sagte sie, "aber ich habe Angst vor dem Räuber Heigl!" Sie gingen nun zusammen weiter und er trug ihr das Bündel. Als sie aus dem Wald traten, gab er ihr die Sachen zurück, und sprach: "Sag´s daheim, der Räuber Heigl hat dir tragen geholfen."
Merkwürdig ist auch das sogenannte Kinderlegen von diesem Gesellen. Ein Hütermädel von Arrach macht er zu seiner Lebensgefährtin. Die aus dieser Verbindung hervorgegangenen Kinder legte er nachts auf das aufgeschichtete Holz von Häusern mit reichen Bewohnern nieder.
Wie Räuber Heigl gefangen wurde
Wenn man heute zum Kreuzfelsen oder zum Mittagstein hinaufsteigt, kommt man an der Heigl-Höhle vorbei, wo dieser Räuber vor weit über hundert Jahren gehaust hat.
Michel Heigl stammt von Beckendorf. Er war mit dem "Blauen Buben" im Bunde, der ihn vor den Häschern warnte. Das tat der Bub so: er warf sein Messer in die Tür des Bauern, in dessen Haus Heigl eingestiegen war. Es blieb federnd in dem Holz stecken. Kamen Landjäger gegen Heigl, so schwang das Messer schon stundenweit vorher hin und her. Aber einmal hatte der blaue Bub sich auf dem Hirschenstein ein Bein gebrochen. So war Heigl machtlos und wurde gefangen. Vierhundert Polizisten hatten ihn umringt und gejagt, bis er nicht mehr weiter konnte. Er wurde in das Arbeitshaus Au bei München gesteckt. Wegen seiner guten Führung ließ man ihn Aufseher werden. Er blieb es nicht lange. Im Jahr 1857 erschlug ihn ein Sträfling mit seinen eisernen Handschellen. Heigl ist tot, aber immer noch erzählt man von ihm wunderliche Dinge.
Autor: silvia, Bayerwald Agentur, Landhaus Weigert
Quelle: Der goldene Steig
Bild: Gemeinde Hohenwarth
Dienstag, 2. August 2011
Sagen ... Teil2
Riesen bauen die Kirchen von Steinbühl und Hohenwarth
Als vor uralten Zeiten die Leute von Steinbühl ihre Häuser bauten und damit fertig waren, wollten sie auch eine Kirche haben. Da sage einer von ihnen: "Was brauchen wir uns zu schinden? In unserer Gegend wohnen ja Riesen, die wollen wir bitten, dass sie uns die Kirche bauen, sie sind stark und werden mit dem Bau eins, zwei, drei fertig werden."
Alle hielten den Rat für gut, und jener, der ihn gegeben hatte, macht sich auf, um den Riesen die Bitte vorzutragen. Die Riesen lachten und sagten: "Das sollt ihr haben." Schon am nächsten Tag fingen sie mit dem Bau der Kirche an.
Die Leute von Hohenwarth hatten von dieser sonderbaren Hilfe gehört, und ein Schlauer rief: "Was die Seinbühler haben, das können wir auch bekommen." Sprachs, nahm seinem Krückstock und schritt über Berge und durch Wälder zu den Riesen nach Steinbühl, wo er sah, wie sie die Felsblöcke mit den Händen aus dem Kaitersberg brachen und die Kirchenmauern errichteten. Die Steinbühler standen staunend und schwitzend herum. Der Hohenwarther Mann wagte sich zuerst gar nicht an die Riesen heheran. Er trank sich erst im Wirtshaus mit einigen Maß Bier Mut zu, dann stieß er mit seinem Krückstock den einen Riesen ans Bein. Dieser fragte: "Du Knirps, was willt du?" Der Bauer konnte zuerst vor Angst nicht reden. Er hustete und spuckte. Endlich spach er:" Ach, ihr lieben Riesen, möchtet ihr uns nicht auch in Hohenwarth ein Gotteshaus erbauen? Wir wollen es auch gut lohnen."
Der Riese antwortete: "Das sollt ihr haben. Zwei von uns werden allein hier fertig, die anderen zwei kommen zu euch."
So taten sie es auch schon. Einer schwang den Bauern wie ein Kind auf den Arm, dass er erschrak. Die zwei Riesen machten drei Schritte und schon waren sie über den Kaitersberg hinweg in Hohenwarth. Lachend sprang der Bauer zur Erde. Der Riese fragte: " Wo ist euer Kirchplatz?" Es war aber noch keiner da. Doch machten die Riesen kein langes Federlesen und rissen an einer Stelle in kurzer Zeit Bäume wie Grashalme heraus und fingen zu bauen an. Weil die Riesen zu wenig Werkzeug hatten, halfen sie sich gegenseitig aus. Sie riefen einander zu, warfen Hammer, Pickel und Schaufel spielend über den Kaitersberg hinüber und herüber. Da hatten die Hohenwarther und die Steibühler genug zu sehen, dass ihnen Maul und Augen offen blieben, wie die Riesen geschickt die Werkzeuge auffingen. Wie groß Hammer, Pickel und Schaufel sein mussten, könnt ihr euch denken. So wurden beide Kichen bald und zur gleichen Zeit fertig. Das ist schon lange her. Was die Riesen als Lohn erhalten haben, weiss niemand, vielleicht tausend Zahls Gott!
Nach einem Bericht von Max Geogeißl, Bärndorf
Autor: silvia, Bayerwald Agentur, Landhaus Weigert
Als vor uralten Zeiten die Leute von Steinbühl ihre Häuser bauten und damit fertig waren, wollten sie auch eine Kirche haben. Da sage einer von ihnen: "Was brauchen wir uns zu schinden? In unserer Gegend wohnen ja Riesen, die wollen wir bitten, dass sie uns die Kirche bauen, sie sind stark und werden mit dem Bau eins, zwei, drei fertig werden."
Alle hielten den Rat für gut, und jener, der ihn gegeben hatte, macht sich auf, um den Riesen die Bitte vorzutragen. Die Riesen lachten und sagten: "Das sollt ihr haben." Schon am nächsten Tag fingen sie mit dem Bau der Kirche an.
Die Leute von Hohenwarth hatten von dieser sonderbaren Hilfe gehört, und ein Schlauer rief: "Was die Seinbühler haben, das können wir auch bekommen." Sprachs, nahm seinem Krückstock und schritt über Berge und durch Wälder zu den Riesen nach Steinbühl, wo er sah, wie sie die Felsblöcke mit den Händen aus dem Kaitersberg brachen und die Kirchenmauern errichteten. Die Steinbühler standen staunend und schwitzend herum. Der Hohenwarther Mann wagte sich zuerst gar nicht an die Riesen heheran. Er trank sich erst im Wirtshaus mit einigen Maß Bier Mut zu, dann stieß er mit seinem Krückstock den einen Riesen ans Bein. Dieser fragte: "Du Knirps, was willt du?" Der Bauer konnte zuerst vor Angst nicht reden. Er hustete und spuckte. Endlich spach er:" Ach, ihr lieben Riesen, möchtet ihr uns nicht auch in Hohenwarth ein Gotteshaus erbauen? Wir wollen es auch gut lohnen."
Der Riese antwortete: "Das sollt ihr haben. Zwei von uns werden allein hier fertig, die anderen zwei kommen zu euch."
So taten sie es auch schon. Einer schwang den Bauern wie ein Kind auf den Arm, dass er erschrak. Die zwei Riesen machten drei Schritte und schon waren sie über den Kaitersberg hinweg in Hohenwarth. Lachend sprang der Bauer zur Erde. Der Riese fragte: " Wo ist euer Kirchplatz?" Es war aber noch keiner da. Doch machten die Riesen kein langes Federlesen und rissen an einer Stelle in kurzer Zeit Bäume wie Grashalme heraus und fingen zu bauen an. Weil die Riesen zu wenig Werkzeug hatten, halfen sie sich gegenseitig aus. Sie riefen einander zu, warfen Hammer, Pickel und Schaufel spielend über den Kaitersberg hinüber und herüber. Da hatten die Hohenwarther und die Steibühler genug zu sehen, dass ihnen Maul und Augen offen blieben, wie die Riesen geschickt die Werkzeuge auffingen. Wie groß Hammer, Pickel und Schaufel sein mussten, könnt ihr euch denken. So wurden beide Kichen bald und zur gleichen Zeit fertig. Das ist schon lange her. Was die Riesen als Lohn erhalten haben, weiss niemand, vielleicht tausend Zahls Gott!
Nach einem Bericht von Max Geogeißl, Bärndorf
Autor: silvia, Bayerwald Agentur, Landhaus Weigert
Freitag, 29. Juli 2011
Bayerwald-Sagen
Liebe Leser,
in den nächsten Artikeln möchte ich Sie ein wenig mit unseren Bayerwaldsagen unterhalten, die ich in alten Aufzeichnungen gefunden habe.
Einleitung:
Im Herrgottswinkel bei flackerndem Licht sitzt die Altbäuerin und erzählt den lauschenden Kindern und Kindeskindern Sagen aus Urväterzeiten. Eine Seite tiefsten Innenlebens des "Waldlers" wird uns offenbar. Innige Verbundenheit mit Natur und Übernatur wird uns kund. Rege Phantasie und reiches Gemütsleben leuchten auf. Das Hintergründige, das Stille, das mit Umwelt und Überwelt Versponnen wird Wort, wird Erzählung, wird Sage, die man für wahr hält. So fangen manche Waldler ihre Berichte an: "Das habe ich selber erlebt. Das ist gewiss wahr. Das ist keine Lüge. Das hat Grund."
Aus allen Sagen sprechen viel Frömmigkeit, viel Aberglaube, aber auch viel poesievolle, wenn auch meist schreckhafte Phantasien. Ihre Grundlage bilden die trotzigen Berge, die düsteren, oft unheimlich ruhigen, aber im Sturm wildbewegen Wälder, Seen und Flüsse, die unerklärlichen Rufe und Schreie von Vogelwelt, Raubwild und anderem Getier. Die Sagengestalten wachsen empor aus Nacht und Nebel, Mondlicht und Schatten, aus dem Brausen des Windes, aus dem Sinnieren und Rätseln über Leben und Tod, über Recht und Unrecht, über Schuld und Sühne. Hinter allem steht der Schauer aus dem Zwielicht zwischen Zeit und Ewigkeit, dem Denken aus verquicktem Heidentum und Christenglauben. Wer kann all das fassen, was ein Menschenherz im Alleinsein in Furcht und Bangigkeit, in Tag und Nachtzeit erbeben lässt?
Heute noch wachsen im Bayerwald Sagen, trotz Elektrizität und Maschinen, und sie werden wachsen, solange es Menschen mit eigener Phantasie, selbstischem Denken und Glauben gibt. Lassen wir die Heimat durch ihre Sagen in uns lebendig werden, und wir werden ihre Seele neben Vogelsang und grüner Bergesschönheit in der Stille finden, und sie wird in uns tönen wie ein Glockenruf, der uns in Furcht und Freude erschauern macht. Lassen wir die Sagen wach bleiben, und erzählen wir sie Kind und Kindeskindern an langen Winterabenden, daheim und im Wirsthaus, in der Schule und bei Ausflügen, besonders wenn der Stum um das Haus heult oder wir auf Bergen, an Seen und Flüssen, an Burgen und in Wäldern Rast machen. Unsere Sagen dürfen nicht sterben ...
Mögen diese Aufzeichnungen mitten hinein in das Herz der Bayerwaldheimat führen.
Quelle: Hugo Eichhoff
Die drei Osserriesen bauen sich Burgen:
Blickst du heute zum Osser hinauf, so siehst du nur zwei Gipfel. Vor vielen tausendn Jahren soll noch ein dritter oben gestanden haben.
Auf jedem Gipel hauste ein Riese unter freiem Himmel. Sturm und Regen, Sommerhitze und Winterkälte kamen. Das behagte den Riesen nicht. Da zerschlugen sie mit ihren Steinhämmern Felsen und jeder schleppte auf seinem Gipfel mächtige Steine herbei. Mit ihnen richteten sie gewaltige Mauern auf, bis drei Burgen fertig waren. Dort wohnen sie jetzt. Sie hassten sich, und voller Wut schleuderten sie die Steinhämmer gegeneinander, aber es schadet keinem etwas, wenn ein Hammer ihn traf, denn die drei Riesen waren unverletzlich.
Ezählt von Riachard Dusik, Lederdorn.
Quelle: Der goldene Steig
Bild: Hugo Eichhoff
Blog-Auto: silvia, bayerwaldagentur, landhaus-weigert
in den nächsten Artikeln möchte ich Sie ein wenig mit unseren Bayerwaldsagen unterhalten, die ich in alten Aufzeichnungen gefunden habe.
Einleitung:
Im Herrgottswinkel bei flackerndem Licht sitzt die Altbäuerin und erzählt den lauschenden Kindern und Kindeskindern Sagen aus Urväterzeiten. Eine Seite tiefsten Innenlebens des "Waldlers" wird uns offenbar. Innige Verbundenheit mit Natur und Übernatur wird uns kund. Rege Phantasie und reiches Gemütsleben leuchten auf. Das Hintergründige, das Stille, das mit Umwelt und Überwelt Versponnen wird Wort, wird Erzählung, wird Sage, die man für wahr hält. So fangen manche Waldler ihre Berichte an: "Das habe ich selber erlebt. Das ist gewiss wahr. Das ist keine Lüge. Das hat Grund."
Aus allen Sagen sprechen viel Frömmigkeit, viel Aberglaube, aber auch viel poesievolle, wenn auch meist schreckhafte Phantasien. Ihre Grundlage bilden die trotzigen Berge, die düsteren, oft unheimlich ruhigen, aber im Sturm wildbewegen Wälder, Seen und Flüsse, die unerklärlichen Rufe und Schreie von Vogelwelt, Raubwild und anderem Getier. Die Sagengestalten wachsen empor aus Nacht und Nebel, Mondlicht und Schatten, aus dem Brausen des Windes, aus dem Sinnieren und Rätseln über Leben und Tod, über Recht und Unrecht, über Schuld und Sühne. Hinter allem steht der Schauer aus dem Zwielicht zwischen Zeit und Ewigkeit, dem Denken aus verquicktem Heidentum und Christenglauben. Wer kann all das fassen, was ein Menschenherz im Alleinsein in Furcht und Bangigkeit, in Tag und Nachtzeit erbeben lässt?
Heute noch wachsen im Bayerwald Sagen, trotz Elektrizität und Maschinen, und sie werden wachsen, solange es Menschen mit eigener Phantasie, selbstischem Denken und Glauben gibt. Lassen wir die Heimat durch ihre Sagen in uns lebendig werden, und wir werden ihre Seele neben Vogelsang und grüner Bergesschönheit in der Stille finden, und sie wird in uns tönen wie ein Glockenruf, der uns in Furcht und Freude erschauern macht. Lassen wir die Sagen wach bleiben, und erzählen wir sie Kind und Kindeskindern an langen Winterabenden, daheim und im Wirsthaus, in der Schule und bei Ausflügen, besonders wenn der Stum um das Haus heult oder wir auf Bergen, an Seen und Flüssen, an Burgen und in Wäldern Rast machen. Unsere Sagen dürfen nicht sterben ...
Mögen diese Aufzeichnungen mitten hinein in das Herz der Bayerwaldheimat führen.
Quelle: Hugo Eichhoff
Die drei Osserriesen bauen sich Burgen:
Blickst du heute zum Osser hinauf, so siehst du nur zwei Gipfel. Vor vielen tausendn Jahren soll noch ein dritter oben gestanden haben.
Auf jedem Gipel hauste ein Riese unter freiem Himmel. Sturm und Regen, Sommerhitze und Winterkälte kamen. Das behagte den Riesen nicht. Da zerschlugen sie mit ihren Steinhämmern Felsen und jeder schleppte auf seinem Gipfel mächtige Steine herbei. Mit ihnen richteten sie gewaltige Mauern auf, bis drei Burgen fertig waren. Dort wohnen sie jetzt. Sie hassten sich, und voller Wut schleuderten sie die Steinhämmer gegeneinander, aber es schadet keinem etwas, wenn ein Hammer ihn traf, denn die drei Riesen waren unverletzlich.
Ezählt von Riachard Dusik, Lederdorn.
Quelle: Der goldene Steig
Bild: Hugo Eichhoff
Blog-Auto: silvia, bayerwaldagentur, landhaus-weigert
Montag, 25. Juli 2011
Radmarathon am großen Arber
Radmarathon am Großen Arber
Am Sonntag, den 31. Juli, gibt es ausführlich Gelegenheit, sich den Bayerischen Wald vom Rad aus anzuschauen. Dann steigt der 27. Arber Radmarathon - kein Rennen im klassischen Sinn, sondern eine Rundfahrt ohne Zeitnahme. Angeboten werden acht verschiedene Touren, so dass jeder einigermaßen fitte Radler mitmachen kann.Zu Wahl stehen vier Touren für Rennradfahrer, drei für Mountainbiker plus eine Familientour. Die Teilnehmer sollten ihre Leistungsstärke gut einschätzen und sich dann für eine der Routen entscheiden. Für Rennradfahrer gibt es Touren zwischen 56 flachen Kilometern zur Walhalla bis hin zum Klassiker über 250 Kilometer und 3.300 Höhenmeter. "Dafür muss man richtig fit sein, und das sollte man auch nicht unterschätzen", so Veranstalter Markus Wilfurth. Diese längste Strecke führt durch den Bayerischen Wald von Regensburg über Cham, Arber, Bodenmais und Saulburg zurück nach Regensburg.
Für Mountainbiker stehen Touren über 60 Kilometer mit 850 Höhenmetern bis zum Ultra-Marathon über 134 Kilometer und 2.900 Höhenmeter zur Auswahl. In den vergangenen Jahren nahmen laut Veranstalter rund 7.000 Sportler an dem Radmarathon teil.
Quelle: BR5 online
Autor: silvia, bayerwal-agentur
Bild: landhaus-weigert
Freitag, 22. Juli 2011
Die Sage um den "Mühlhiasl"
Gerne würde ich die Geschichte ja mit eigenen Worten erzählen, allerdings finden sich leider kaum Quellen um den sagenumwobenen "Seher", der vor über 200 Jahren in unserem Landstrich gelebt und "prophezeit" haben soll.
Quelle: Wikipedia
Kurzbiographie:
" Der Mühlhiasl hieß vermutlich Matthäus Lang (* 16. September 1753; † 1805 in Zwiesel) und war angeblicher Weissager und Prophet, weswegen man ihn auch den Waldpropheten (in Bezug auf den Bayerischen Wald) nannte. Ob er wirklich lebte, ist umstritten, gilt aber als wahrscheinlich.
Der Mühlhiasl soll in Apoig (heute zur Gemeinde Hunderdorf bei Straubing gehörend) gelebt haben und Sohn eines Müllers gewesen sein (daher könnte der Name stammen). Er soll mit den Chorherren des nahen Klosters Windberg zerstritten gewesen sein, weshalb es später auch zum Bruch mit seinem Bruder kam, den er umbringen wollte. Seine Augen waren angeblich erstaunlich weiß und klar, was als Bestätigung seiner vermuteten seherischen Fähigkeiten gedeutet wurde. Er reiste in das Gebiet von Zwiesel und soll in Rabenstein den Großteil seines Lebens verbracht haben. Das lässt allerdings den Verdacht aufkommen, dass es sich um zwei Personen mit angeblichen Seherfähigkeiten gehandelt haben könnte, die ungefähr um die gleiche Zeit lebten, nämlich einerseits Mathias Lang aus Hunderdorf und andererseits der Waldhirte Matthias Stormberger aus Rabenstein.
Zu anderen Menschen soll er wenig und keinen besonders intensiven Kontakt gehabt haben. Er war eher ein Einzelgänger, der im Urwald gehaust haben soll und Berge bestieg, um seine Visionen zu erweitern. Man sagt, er habe regelrechte Anfälle gehabt, in denen er prophezeite und wie im Delirium zu seiner Zuschauerschar sprach. Wegen seiner lebenslangen Zwistigkeiten mit der kirchlichen Obrigkeit soll er außerhalb der Friedhofsmauer begraben sein."
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Vor ungefähr 200 Jahren hat ein geheimnisvoller Mensch aus dem Bayerischen Wald den Untergang der Menschheit prophezeit. Mächtige Zeichen werden dieses "Bänkeabräumen" ankündigen, sagte er, und er meinte damit wohl auch den Klimawandel, den er prägnant umschrieb: "Wenn man Sommer und Winter nicht mehr unterscheiden kann ..."
Leider gibt es von diesem Waldpropheten, der als Mühlhiasl Berühmtheit erlangte, weder ein authentisches Bildnis noch ein eigenhändig verfasstes Schriftstück. Doch trotz aller Unwägbarkeiten ist er eine der populärsten Gestalten, die der Bayerische Wald jemals hervorgebracht hat.
Seine Sprüche und Prophezeiungen haben die Menschen so sehr berührt, dass sie seit 200 Jahren von Generation zu Generation weitererzählt werden. Noch heute verweisen seine Apologeten angesichts von Kriegen, Naturkatastrophen und anderen Wechselfällen des Weltgeschehens auf seine Weissagungen, die allerdings voller Symbolik und damit voller Rätsel stecken.
Das Waldsterben soll er vorausgesagt haben ("Der Wald wird so licht werden wie des Bettelmanns Rock"), den Kriegsbeginn ("Wenn der eiserne Hund durch den Vorderwald bellt") und den Sittenverfall ("Die Bauernleut werden sich gewanden wie die Städtischen, und die Städtischen wie die Narren"). Kein Wunder also, dass sich an der Interpretation des Mühlhiasl schon so mancher Streit entzündet hat. Zurzeit tobt unter den Mühlhiasl-Forschern wieder eine besonders heftige Auseinandersetzung.
Viele Gemeinden bieten zum Thema "Mülhiasl" Sagenwanderungen oder Ausstellungen an:
Autor: silvia
Betreuung des Bloggs: Bayerwald Agentur, Landhaus Weigert
Quelle: Wikipedia
Kurzbiographie:
" Der Mühlhiasl hieß vermutlich Matthäus Lang (* 16. September 1753; † 1805 in Zwiesel) und war angeblicher Weissager und Prophet, weswegen man ihn auch den Waldpropheten (in Bezug auf den Bayerischen Wald) nannte. Ob er wirklich lebte, ist umstritten, gilt aber als wahrscheinlich.
Zu anderen Menschen soll er wenig und keinen besonders intensiven Kontakt gehabt haben. Er war eher ein Einzelgänger, der im Urwald gehaust haben soll und Berge bestieg, um seine Visionen zu erweitern. Man sagt, er habe regelrechte Anfälle gehabt, in denen er prophezeite und wie im Delirium zu seiner Zuschauerschar sprach. Wegen seiner lebenslangen Zwistigkeiten mit der kirchlichen Obrigkeit soll er außerhalb der Friedhofsmauer begraben sein."
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Vor ungefähr 200 Jahren hat ein geheimnisvoller Mensch aus dem Bayerischen Wald den Untergang der Menschheit prophezeit. Mächtige Zeichen werden dieses "Bänkeabräumen" ankündigen, sagte er, und er meinte damit wohl auch den Klimawandel, den er prägnant umschrieb: "Wenn man Sommer und Winter nicht mehr unterscheiden kann ..."
Leider gibt es von diesem Waldpropheten, der als Mühlhiasl Berühmtheit erlangte, weder ein authentisches Bildnis noch ein eigenhändig verfasstes Schriftstück. Doch trotz aller Unwägbarkeiten ist er eine der populärsten Gestalten, die der Bayerische Wald jemals hervorgebracht hat.
Seine Sprüche und Prophezeiungen haben die Menschen so sehr berührt, dass sie seit 200 Jahren von Generation zu Generation weitererzählt werden. Noch heute verweisen seine Apologeten angesichts von Kriegen, Naturkatastrophen und anderen Wechselfällen des Weltgeschehens auf seine Weissagungen, die allerdings voller Symbolik und damit voller Rätsel stecken.
Anzeige
Viele Gemeinden bieten zum Thema "Mülhiasl" Sagenwanderungen oder Ausstellungen an:
Autor: silvia
Betreuung des Bloggs: Bayerwald Agentur, Landhaus Weigert
Samstag, 16. Juli 2011
Die Entwicklung vom Bergbaudorf zur Tourismushochburg
Den ersten Bericht über Bodenmais der urkundlich verzeichnet ist, findet man im Urbar der bayerischen Herzöge, um das Jahr 1300. Hier wird von einem "Item das Goldwerch ze Pabenmaiz" berichtet.
In der "Allmächtigen Gottesgabe" im Silberberg wurde nach Silber geschürft, wodurch Bodenmais im Jahre 1522 vom bayerischen Herzog zur "vollkommen gefreiten Bergstadt" ernannt wurde. Bereits zu dieser Zeit siedelten sich die ersten Glashütten in Bodenmais an, die in den Wäldern als Kloster- und Stadthütten betrieben wurden. Das Bergwerk stellte sich im Jahre 1542 auf die Produktion von Vitriol um, da fast keine Edelmetalle mehr zu gewinnen waren. Dieses Vitriol wurde damals zum Färben von Stoffen verwendet und fand reissenden Absatz. Im Jahre 1580 wurde Bodenmais in eine Hofmark umgewandelt.
Im Kaiserreich in den Jahren 1870 bis 1914 erlebte Bodenmais eine wahre Blütezeit. Nun wurde Potée hergestellt, das zum Schleifen von Gläsern und Polieren von Spiegeln benötigt wurde und um die ganze Welt ging. In dieser Zeit erkannte man in Bodenmais auch, dass der Fremdenverkehr eine mögliche Erwerbsquelle darstellt, da sich außer der Glasindustrie keine weitere Industrie in Bodenmais ansiedeln wollte. Durch die rasante Entwicklung und Rationalisierung des Herstellungsverfahren andernorts war das Bodenmais Potée im Laufe der Zeit nicht mehr konkurrenzfähig und der Betrieb wurde 1962 eingestellt. Doch auch hier wurde ein Ausweg gefunden. In Bodenmais selbst stellte man sich nach dem zweiten Weltkrieg auf die Glasveredelung um und Bodenmais wurde so innerhalb von 30 Jahren zum Glasveredelungszentrum mit der größten Auswahl an Bleikristallen in Deutschland. Nachdem ab 1934 der Tourismus in Bodenmais immer mehr zunahm, geriet dieser Bereich immer mehr in den Fokus des Ortes. 1945 wurde Bodenmais zum Luftkurort und 1958 zum Markt erklärt. Das Sahnehäubchen war das Prädikat "Heilklimatischer Kurort", der dem Ort 1992 verliehen wurde, da Bodenmais damit der einzige heilklimatische Kurort im Bayerischen Wald ist.
Von der Bergbau und Glasthüttentradition zeugt auch heute noch sehr viel. So wird das Bergwerk im Silberberg als Besucherbergwerk betrieben und enthält viele Schaustücke aus der Bergmannstradition des Ortes. Nahe des Silberberges befindet sich auch die Ausgrabungsstätte einer alten Vitriolhütte, deren Ausgrabungsstücke im Alten Rathaus in Bodenmais ausgestellt sind. Wie das Leben unserer Vorfahren in einer Glashütte aussah, wird in der Glashütte von JOSKA-Bodenmais gezeigt.
Interessierte Gäste erwartet beim Urlaub in Bodenmais also nicht nur erstklassige Wellness-Hotels, Sport und Erholung, sondern auch eine kleine Reise durch die Ortsgeschichte, bei der man die Entwicklung vom Bergbauort zum Tourismusort nachvollziehen kann.
Quelle: http://www.online-artikel.de
Den ersten Bericht über Bodenmais der urkundlich verzeichnet ist, findet man im Urbar der bayerischen Herzöge, um das Jahr 1300. Hier wird von einem "Item das Goldwerch ze Pabenmaiz" berichtet.
In der "Allmächtigen Gottesgabe" im Silberberg wurde nach Silber geschürft, wodurch Bodenmais im Jahre 1522 vom bayerischen Herzog zur "vollkommen gefreiten Bergstadt" ernannt wurde. Bereits zu dieser Zeit siedelten sich die ersten Glashütten in Bodenmais an, die in den Wäldern als Kloster- und Stadthütten betrieben wurden. Das Bergwerk stellte sich im Jahre 1542 auf die Produktion von Vitriol um, da fast keine Edelmetalle mehr zu gewinnen waren. Dieses Vitriol wurde damals zum Färben von Stoffen verwendet und fand reissenden Absatz. Im Jahre 1580 wurde Bodenmais in eine Hofmark umgewandelt.
Im Kaiserreich in den Jahren 1870 bis 1914 erlebte Bodenmais eine wahre Blütezeit. Nun wurde Potée hergestellt, das zum Schleifen von Gläsern und Polieren von Spiegeln benötigt wurde und um die ganze Welt ging. In dieser Zeit erkannte man in Bodenmais auch, dass der Fremdenverkehr eine mögliche Erwerbsquelle darstellt, da sich außer der Glasindustrie keine weitere Industrie in Bodenmais ansiedeln wollte. Durch die rasante Entwicklung und Rationalisierung des Herstellungsverfahren andernorts war das Bodenmais Potée im Laufe der Zeit nicht mehr konkurrenzfähig und der Betrieb wurde 1962 eingestellt. Doch auch hier wurde ein Ausweg gefunden. In Bodenmais selbst stellte man sich nach dem zweiten Weltkrieg auf die Glasveredelung um und Bodenmais wurde so innerhalb von 30 Jahren zum Glasveredelungszentrum mit der größten Auswahl an Bleikristallen in Deutschland. Nachdem ab 1934 der Tourismus in Bodenmais immer mehr zunahm, geriet dieser Bereich immer mehr in den Fokus des Ortes. 1945 wurde Bodenmais zum Luftkurort und 1958 zum Markt erklärt. Das Sahnehäubchen war das Prädikat "Heilklimatischer Kurort", der dem Ort 1992 verliehen wurde, da Bodenmais damit der einzige heilklimatische Kurort im Bayerischen Wald ist.
Von der Bergbau und Glasthüttentradition zeugt auch heute noch sehr viel. So wird das Bergwerk im Silberberg als Besucherbergwerk betrieben und enthält viele Schaustücke aus der Bergmannstradition des Ortes. Nahe des Silberberges befindet sich auch die Ausgrabungsstätte einer alten Vitriolhütte, deren Ausgrabungsstücke im Alten Rathaus in Bodenmais ausgestellt sind. Wie das Leben unserer Vorfahren in einer Glashütte aussah, wird in der Glashütte von JOSKA-Bodenmais gezeigt.
Interessierte Gäste erwartet beim Urlaub in Bodenmais also nicht nur erstklassige Wellness-Hotels, Sport und Erholung, sondern auch eine kleine Reise durch die Ortsgeschichte, bei der man die Entwicklung vom Bergbauort zum Tourismusort nachvollziehen kann.
Quelle: http://www.online-artikel.de
Freitag, 15. Juli 2011
Kostenlos für unsere Gäste
Unsere Gäste erhalten folgende Leistungen
KOSTENLOS und so oft Sie während Ihren
Aufenthalts bei uns wollen:
- Täglich freier Eintritt im neuen Bodenmaiser Hallenbad oder Freibad
- Täglich freier Eintritt in die Sauna-Landschaft im Silberberg-Panorama Hallenbad
mit Finnischer Sauna, Biosauna, Dampfbad, Tepedarium im Innenbereich, sowie
Blockhaussauna und Naturtauchbecken im Außenbereich - Täglich freie Nutzung des Fitness-Studios "WELL" in der Bahnhofstraße
- Geführte Wanderungen und NordicWalkingTouren in den Bodenmaiser Wäldern
- Ganztägiges Parken auf allen ausgewiesenen öffentlichen Parkplatzflächen
(ausgenommen Parkplatz am Aktivzentrum Bodenmais am Bretterschachten) - Eintritt und Nutzung des Aktivzentrums Bodenmais am Bretterschachten
- Teilnahme am Wanderprogramm „Natur Aktiv“ mit Wanderberatung
- Teilnahme am "Bärenstarken Natur-Erlebnis-Club" für Kinder
- DVD „Bodenmais - Der Film“ im Rathaus erhältlich
- Nutzung des Bodenmaiser Kurparks
- Teilnahme am Gäste-Asphalt-Schießen beim EC Eintracht
- Geführte Fackel- und Wirtshaus-Wanderungen je nach Jahreszeit
- „Kultur am Mittwoch“ – Sprachkurse, Lesungen bekannter Bayerischer Autoren,
Vorträge, Bayerische Tanzkurse - Nutzung des Leseraumes und Internetzugang im Kulturzentrum Altes Rathaus
- Nutzung des Wireless-LAN-Hotspots im Foyer des neuen Rathauses
- „Leut hört´s zua“ – Musikalischer Nachmittag
- „Kleine Kunst in Bodenmais“ – Kleinkunstveranstaltung (monatlich)
- Open-Air-Konzerte und TOP-Events – mit bekannten Künstlern aus Film, Funk und Fernsehen
- Glashüttenabende in der JOSKA Waldglashütte
Wanderungen Wetterabhängig, Öffnungszeiten laut Aushang. Die Pension Weigert
übernimmt keine Gewähr für ausgefallene Events und Öffnungs-bwz. Schließungszeiten.
Samstag, 9. Juli 2011
Erlebnis Pur
Die bekannteste Tradition im Bayerischen Wald sind wohl die Glasbläser.
Gehörte der Lamer Winkel einst zu den Standorten der Waldglashütten, erinnern heute nur noch einige Denkmäler und Gebäude an die Glasindustrie. Hautnah ist dies Kunst aber noch in den Glaszentren Bodenmais mit Joska Kristall, Arnbruck mit dem Glasdorf Weinfurtner und in Zwiesel zu erleben. Auch in Lohberg können Sie in der Glashütte "Alte Kirche" das alte Handwerk neu erleben. Bei Joska Kristall in Bodenmais können Sie auch ihr eigenes Glas blasen und erleben, welches Geschick hinter dieser Kunst steckt.
Wer kennt ihn nicht, den typischen und beliebten Bayerwald-Schnaps den Bärwurz, der hier bei uns traditionell gebrannt wird. Der weiß blühende Bärwurz ist eine alte Heilpflanze, die in Europa auf Magerwiesen und lichten Laubwäldern von Mittelgebirgen wächst.
Die buschige Pflanze riecht kräftig und würzig. Wegen der aromatischen ätherischen Öle, die an Fenchel und Liebstöckel erinnern, wird der Bärwurz auch in der Küche und als "Magenschnaps" verarbeitet.
Natürlich darf hier der feurige Blutwurz nicht fehlen. Der Blutwurz bekam seinen Namen von dem blutroten Saft, der beim Anschneiden der Wurzel austritt. Diese Flüssigkeit wirkt antibakteriell und enthält die Gerbstoffe, von denen die Heilwirkung der Pflanze ausgeht.
Diese "Schnapserl" sind eine Wohltat nach deftigem Essen.
Als meinen persönlichen Tipp empfehle ich Blutzwurz bei Erkältung ... wirkt garantiert ;)
Der kulturell interessierte Gast findet aus der großen Auswahl an Museen im Bayerischen Wald bestimmt das Richtige heraus. Vom Handwerkmuseum über Freilichtmuseen bis hin zum Mineralienmuseum finden Sie vielfältiges über den Bayerischen Wald und seinen Traditionen. Eine Aufstellung finden Sie hier: Museen Bayerischer Wald
Damit der Spaß nicht auf der Strecke bleibt, erleben Sie eine Menge an Action in den Freizeitparks in der Umgebung. Vom Churpfalzpark über das Freizeitzentrum Hohenbogen bis zum Silberberg findet jeder etwas für seinen Geschmack.
Quellen: Wikipedia, Penninger, Luftkurort Arrach, bayerischer-wald.de
Ihr Gastgeber: www.landhaus-weigert.de
Diese Seite wird betreut von: www.bayerwald-agentur.de
Abonnieren
Posts (Atom)



















